Gasisolierte Schaltanlage, die frei von Schwefelhexafluorid betrieben werden kann. Foto: Schneider electric

Isola­toren arbeiten auch ohne Klima­schädling SF6

von | 21. Dezember 2020

Schwe­fel­hexa­fluorid (SF6) ist ein technisch erprobtes und zuver­läs­siges Isoliergas. Doch es besitzt ein sehr hohes Potenzial, die Umwelt zu schädigen. Inzwi­schen gibt es SF6-​freie Umspannwerke.

Um in Umspann­werken ein Über­springen der Funken von einer Leitung auf die andere zu verhindern, werden große Abstände gewählt. Da, wo dies räumlich nicht möglich ist, werden die einzelnen Leis­tungen mit Hilfe von Gasen isoliert. Eines dieser tech­ni­schen Gase ist Schwe­fel­hexa­fluorid (SF6). „Um die Isola­ti­ons­ab­stände klein zu halten, dient SF6 als Isoliergas, das gegenüber Luft […] eine etwa dreimal so hohe Durch­schlags­fes­tigkeit aufweist (gasiso­lierte Schalt­anlage, GIS)”, benennen die Springer-​Vieweg-​Autoren Richard Marenbach, Johann Jäger und Dieter Nelles in ihrem Buch­ka­pitel Schalt­an­lagen auf Seite 232 den wesent­lichen Vorteil.

SF6 hat noch viele weitere Vorteile: Es ist ungiftig, leicht händelbar, fünfmal so dicht wie Luft und – logisch – nicht brennbar. Deswegen eignet es sich für Umspann­werke, etwa in inner­städ­ti­schen Quar­tieren, in denen kein Platz für reine luft­iso­lierte Leitungen vorhanden ist. Dann werden die kompletten und sehr kompakten Anlagen in ein festes Gehäuse versetzt und mit einem nicht brenn­baren Gas befüllt. Technisch wird dies als gasiso­lierte Schalt­anlage (GIS) bezeichnet. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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