Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Ladepunkte und intelligente Messsysteme machen Wohngebäude zunehmend zu dezentralen Energiesystemen. Damit wird auch ihr Betrieb komplexer: Erzeugung, Verbrauch, Speicherung und Netzbezug müssen so koordiniert werden, dass Kosten, Versorgungssicherheit und Klimaziele gleichermaßen berücksichtigt werden.
Für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften ist das vor allem eine Managementaufgabe. Die Entscheidung für ein Energiemanagementsystem (EMS) betrifft nicht nur die technische Ausstattung eines Heizungskellers. Sie beeinflusst Investitionspfade, Betriebskosten, Schnittstellen zu Dienstleistern und die spätere Erweiterbarkeit eines Gebäudes.
EMS als Schaltstelle des Gebäudes
Im Zentrum eines modernen Energiesystems stehen vor allem vier große Erzeuger beziehungsweise Verbraucher: Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Hinzu kommen zunehmend Klimaanlagen, Lüftungssysteme, Warmwasserbereitung und steuerbare Haushaltsgeräte. Werden diese Komponenten unabhängig voneinander betrieben, können hohen Leistungsspitzen entstehen, die sich nicht mit dem selbst erzeugten Solarstrom decken werden lassen. Gleichzeitig kann ungenutzter Solarstrom ins Netz fließen, obwohl weitere Verbraucher ihn benötigen könnten. …
Geschrieben für IVVMagazin, Ausgabe 7/26. Der vollständige Beitrag ist hier zu lesen..Zu einer kostenfreien Probeausgabe und zum IVV-Newslettergeht es hier.





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