Holz kann nach einer Nutzung am Bau auch wieder als Bauholz oder in anderer Form stofflich genutzt werden. Foto: Frank Urbansky

Holz in Kreis­lauf­wirt­schaft mehrfach nutzen

von | 10. März 2022

Holz ist in vielen Belangen ein idealer Baustoff, aber nicht nur das. Es kann mehrfach, auch in anderen Anwen­dungen, genutzt werden. Verbrennen ist nur das aller­letzte Stadium.

Idea­ler­weise wird Holz in einer Kreis­lauf­wirt­schaft immer weiter genutzt. „Die holz­ba­sierte Bioöko­nomie nutzt den Rohstoff Holz (Stammholz, Kronenholz und gege­be­nen­falls Stockholz, Altholz aus voraus­ge­gan­gener Nutzung) idea­ler­weise kaska­den­förmig”, beschreiben dies die Springer-​Spektrum-​Autoren Frank Miletzky, André Wagenführ und Matthias Zscheile in ihrem Buch­ka­pitel Holz­ba­sierte Bioöko­nomie auf Seite 52.

Holz ist wie geschaffen für solche kaska­den­förmige Nutzungen. In der Forst­wirt­schaft sowie in der Holz­in­dustrie ist das Thema nicht gerade neu und wird auch schon seit vielen Jahren prak­ti­ziert. So werden etwa nicht mehr verwendbare Holz­rück­stände aus Säge­werken zu Pellets gepresst und meist einer ener­ge­ti­schen Nutzung zugeführt. Bereits benutztes Bauholz hingegen wird wieder aufbe­reitet und einer erneuten Verwendung, die nicht am Bau sein muss, zugeführt. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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