Auch für Bestandsgebäude, deren Dächern umfassend saniert werden sollen, wird die PV-Pflicht gelten. Foto: Frank Urbansky

Ab Mai könnte es eine Solar­pflicht für deutsche Dächer geben

von | 13. April 2022

In einigen Bundes­ländern gibt es sie schon, ab Mai 2022 könnte sie bundesweit für alle Neubauten beschlossen werden: Da, wo geeignete Dächer entstehen, müssen sie mit Photo­vol­ta­ik­an­lagen bestückt werden.

Ener­gie­er­zeugung an Gebäuden und damit nah am Verbrauch ist auf vielen Wegen möglich. „Unab­hängige dezen­tralere Versor­gungs­struk­turen in Form von Eigen­strom­erzeugung durch Mikro- oder Mini-​BHKWs (Block­heiz­kraft­werke), Photo­vol­ta­ik­an­lagen mit Solar­ele­menten auf den Dächern, Wind­kraft­an­lagen und Biomasse- sowie Biogas­an­lagen sind sowohl im Firmen- als auch Privat­kun­den­segment seit 2012 auf dem Vormarsch”, benennt einige die Springer-​VS-​Autorin Jennifer Kowallik in ihrem Buch­ka­pitel Theo­re­tische Ausgangs­basis: Stadt­werke und finan­zielle Bürger­be­tei­ligung auf Seite 36.

Geht es nach der neuen Bundes­re­gierung, soll gerade die Photo­voltaik (PV) bei dieser Entwicklung eine Schlüs­sel­stellung einnehmen. Im Koali­ti­ons­vertrag heißt es: „Alle geeig­neten Dach­flächen sollen künftig für die Solar­energie genutzt werden. Bei gewerb­lichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden. Büro­kra­tische Hürden werden wir abbauen und Wege eröffnen, um private Bauherren finan­ziell und admi­nis­trativ nicht zu überfordern.” …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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