Mit Carnot-Batterien lassen sich Schwankungen von Sonnen- und Windenergie ausgleichen. Grafik: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Mit Salz­bat­terien gegen die Dunkelflaute

von | 8. Dezember 2022

Forscher des DLR arbeiten derzeit an Batterien mit Nitrat­salzen als Spei­cher­medium, um die fluk­tu­ie­renden Angebote von Wind- und Solar­strom mit gespei­cherter Wärme auszugleichen.

In solar­ther­mi­schen Kraft­werken werden schon länger Batte­rie­speicher auf Nitrat­salz­basis einge­setzt. „Für die Über­brü­ckung der Nachtzeit bei Solar­an­lagen sind Salz­speicher entwi­ckelt worden. Hier wird die über­schüssige Sonnen­en­ergie während der Mittagszeit verwendet, um eine Salz­lösung aufzu­heizen und dabei zu schmelzen”, beschreibt diese Lösung Springer-​Spektrum-​Autor Wolfgang Demtröder in seinem Buch­ka­pitel Wärme­lehre auf Seite 358 anhand des größten euro­päi­schen Solar­kraft­werkes Andasol im südspa­ni­schen Andalusien.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will nun zusammen mit Betei­ligten aus Industrie und Forschung diesen Nutzungs­be­reich deutlich erweitern, und zwar auf über­schüssige Energie aus Wind- und Photo­vol­ta­ik­an­lagen. Die in Wärme gewan­delte elek­trische Energie soll so gespei­chert und bei Bedarf rück­ver­stromt werden. Genutzt werden dafür Carnot-​Batterien, die ebenfalls Nitrat­salze nutzen. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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