Vor allem Hochtemperaturprozesse in der Industrie benötigen weiterhin kohlenwasserstoffhaltige Brennstoffe mit hoher Energiedichte. Grüner Wasserstoff als Alternative ist jedoch kaum verfügbar. Foto: Frank Urbansky

Indus­trielle Prozess­wärme mit Strom und Wasser­stoff bis 2045 klimaneutral

von | 7. Februar 2024

Wissen­schaftler sehen die Möglichkeit, die indus­trielle Prozess­wärme vor allem durch Wasser­stoff und Elek­tri­fi­zierung bis 2045 klima­neutral zu stellen. Kosten und Verfüg­barkeit, insbe­sondere von grünem Wasser­stoff, stehen dem jedoch entgegen.

Die Umstellung der Industrie auf klima­neu­trale Prozess­wärme ist eine der großen Heraus­for­de­rungen der Ener­gie­wende. Für Hoch­tem­pe­ra­tur­pro­zesse etwa werden bisher fast ausschließlich fossile Brenn­stoffe einge­setzt, die sich aufgrund ihrer hohen Ener­gie­dichte sehr gut dafür eignen.

Umstellung bis 2045 möglich

Eine neue Studie des Fraunhofer-​Instituts für System- und Inno­va­ti­ons­for­schung (ISI) und des Instituts für Indus­trie­ofenbau und Wärme­technik (IOB) der RWTH Aachen versucht darauf Antworten zu finden. Sie konzen­triert sich auf 13 Branchen in der Metall- und Mine­ral­industrie und deckt 34 spezi­fische Anwen­dungen ab, die zusammen etwa 1.800 Prozess­wär­me­an­lagen in Deutschland reprä­sen­tieren. Die Studie wurde im Auftrag des Umwelt­bun­desamts durchgeführt. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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