Haßfurt H2 Bild Seit 2016 erzeugt dieser Elektrolyseur mit überschüssigem Windstrom Wasserstoff. Foto: Stadtwerke Haßfurt/Siemens

Energiewende-​Pionier Haßfurt will auch Wasser­stoff ins Gasnetz integrieren

von | 7. März 2024

n Haßfurt in Unter­franken spielt rege­ne­rative Energie eine zentrale Rolle. Die Stadt hat sich seit den 1990er Jahren auf erneu­erbare Ener­gie­quellen konzen­triert. Inzwi­schen wird mehr Energie produ­ziert als verbraucht.

Seit 2016 erzeugt das örtliche Stadtwerk mit einem Elek­tro­lyseur, der von über­schüs­sigem Windstrom ange­trieben wird, Wasser­stoff. Aktuell arbeitet die Stadt mit Siqens, einem Spezia­listen für Wasserstoff-​Infrastruktur, dem Helmholtz-​Institut Erlangen-​Nürnberg (HI ERN) und dem Institut für Ener­gie­technik (IfE) der Ostbaye­ri­schen Tech­ni­schen Hoch­schule Amberg-​Weiden an einem kommer­zi­ellen Projekt zur Wasser­stoff­ge­winnung direkt aus dem Gasnetz.

Eigene Ener­gie­ver­sorgung im Fokus

Neben Sonnen- und Wind­energie setzt Haßfurt auch auf Biogas, das lokal von Bauern produ­ziert wird. Das Stadtwerk nutzt zudem das Gasnetz, um Wasser­stoff zu inte­grieren. Einge­setzt wird dabei die paten­tierte Elek­tro­che­mische Wasserstoffseparations-​Technologie (EHS) von Siqens, die eine effi­ziente und kosten­günstige Produktion von hoch­reinem Wasser­stoff ermöglicht. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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