Die Messstation auf dem Institut für Geodäsie und Photogrammetrie empfängt Daten von GPS und anderen Satellitennavigationssystemen. Foto: ETH Zürich / Benedikt Soja

Unwetter schon am Geräusch­pegel im Vorfeld erkennen

von | 12. September 2024

ETH-​Forscher verwenden GPS-​Daten, um heftige Sturm­ereig­nisse zu erkennen. Sie fanden heraus, dass starke Nieder­schläge und Gewitter das Signal-​Rausch-​Verhältnis beein­flussen. Das könnte Wetter­vor­her­sagen präziser machen und extreme Wetter­ereig­nisse früher erkennen lassen.

Am 13. Juli 2021 zog ein außer­ge­wöhnlich heftiges Unwetter über Zürich. Benedikt Soja, Professor für Welt­raum­geo­däsie an der ETH Zürich, sah die Verwüs­tungen am nächsten Morgen mit eigenen Augen: umge­stürzte Bäume, abge­deckte Dächer und beschä­digte Infra­struktur. Auf dem Campus Höng­gerberg zeichnet eine Mess­station konti­nu­ierlich die Signale verschie­dener Satel­li­ten­systeme auf.

Soja und sein Team stellten fest, dass während des Sturms das Signal-​Rausch-​Verhältnis in den GPS-​Daten signi­fikant abnahm. Denn das unver­meidbare Hinter­grund­rau­schen beein­träch­tigen die Qualität der Daten stark. Diese Beob­achtung führte zu der Erkenntnis, dass extreme Wetter­ereig­nisse die GPS-​Signalqualität beeinflussen. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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