Voraussetzung ist das punktgenaue Abtragen der alten Fassade und deren Recycling. Foto: temps GmbH

Recycling alter Fassaden setzt neue Nachhaltigkeitsstandards

von | 20. September 2024

Gut 60 Prozent aller Depo­nie­ab­fälle stammt auf dem Bauwesen – eine Kreis­lauf­wirt­schaft ist hier daher umso wichtiger. Ein Projekt nahe Hannover zeigt nun, wie auch alte Fassaden recycelt und wieder­ver­wendet werden können.

Alte Fassaden aus Hannover werden Teil eines Leucht­turm­pro­jekts, das neue Nach­hal­tig­keits­stan­dards für die Baubranche setzen will. In Laatzen bei Hannover werden zwei Hoch­häuser nicht nur optisch aufge­wertet. Ihre alten Fassaden bilden auch das Fundament eines groß­an­ge­legten Versuchs, um ressour­cen­schonend und nach­haltig mit alten Dämm­ma­te­rialien umzugehen.

Fassaden zu Ziegelsteinen

Dabei werden die Fassaden der Gebäude an der Karlsruher- und Eichel­kamp­straße sowohl thermisch als auch stofflich genutzt, um beispiels­weise neue Ziegel­steine herzu­stellen. Die temps GmbH Male­rei­be­triebe aus Neustadt am Rüben­berge koope­riert hierfür mit dem Baustoff­her­steller Sto aus Baden-​Württemberg. Wissen­schaftlich begleitet wird das Projekt vom Institut für Infra­struktur, Wasser, Ressourcen und Umwelt der Fach­hoch­schule Münster (IWARU).


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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