Navya ist schon praxiserprobt. Foto Navya

Neue Mobilität – Von Robo­shuttles und der 15-Minuten-Stadt

von | 14. Februar 2025

Gerade in Ballungs­zentren kann sich die indi­vi­duelle Mobilität nicht so weiter­ent­wi­ckeln wie bisher. Neue Konzepte wie Robo­shuttles und Mikro­mo­bi­lität oder koope­rative Modelle zwischen Indi­vi­du­al­verkehr und öffent­lichem Perso­nen­nah­verkehr (ÖPNV) versprechen eine nach­hal­tigere, effi­zi­entere und flexi­blere Mobilität, die auch ländliche Gebiete abdecken könnte.

Indi­vi­du­al­verkehr in urbanen Gebieten wird ausge­bremst durch Verkehrs­staus, Umwelt­ver­schmutzung und Flächen­ver­brauch. „Die Ideologie einer auto­ge­rechten Stadt herrscht immer noch vor. Deutschland ist ein Autoland. Nichts ist uns heiliger. Dabei verbraucht der fossil-​angetriebene moto­ri­sierte Indi­vi­du­al­verkehr einfach zu viele Ressourcen und Flächen in unseren Städten. Heute verbraucht der fahrende und ruhende Auto­verkehr 60 % der Stra­ßen­fläche“, bilan­ziert Michael Pachmajer vom Zukunftsinstitut.

Doch die Zeiten ändern sich: „Je nach demo­gra­fi­schen und regio­nalen Kenndaten zeigt sich schon heute ein signi­fi­kanter Wandel: Er führt weg vom Fahr­zeug­besitz hin zum bedarfs­ge­rechten Zugriff auf Mobi­li­täts­lö­sungen (Mobility-​as-​a-​Service, Transport-as-a-Service).“ …


Gekürzt. Geschrieben für die MTZ- Motor­tech­nische Zeit­schrift, Ausgabe 02–03/​2024. Der voll­ständige Beitrag kann nur dort gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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