Elektroautohersteller, hier Polestar, können ihre CO2-Gutschriften an konventionelle Autobauer weiterreichen – und das mit guten Gewinnen. Foto: Polestar

Hohe Gewinne durch CO2-​Pooling für E‑Autobauer

von | 14. März 2025

Wegen der verschärften EU-​Emissionsvorgaben ab 2025 setzen zahl­reiche Auto­her­steller auf eine Part­ner­schaft mit E‑Autoherstellern. Durch „Pooling” können sie ihre durch­schnitt­lichen CO2-​Emissionen senken und so hohe Straf­zah­lungen vermeiden.

Beim CO2-​Pooling bündeln Auto­her­steller ihre Emis­si­ons­werte. Hersteller mit einem geringen Anteil an Elek­tro­fahr­zeugen können also ihre CO2-Emis­sionen mit den deutlich besseren Werten von Elek­tro­au­to­her­stellern kombi­nieren. Dies senkt den durch­schnitt­lichen Emis­si­onswert der betei­ligten Unter­nehmen und hilft, die strengen EU-​Vorgaben einzu­halten, so ein Bericht von Reuters. Diese Praxis könnte den Unter­nehmen Strafen in Höhe von Hunderten Millionen Euro ersparen.

Das Prinzip ist einfach: Elek­tro­au­to­her­steller wie Tesla und Polestar gene­rieren durch den emis­si­ons­freien Betrieb ihrer Fahrzeuge Über­schüsse an CO2-Gutschriften. Diese Gutschriften können an Hersteller verkauft werden, die ihre Emis­si­ons­ziele allein nicht erreichen. Damit wird ein markt­ba­siertes System geschaffen, das Emis­sionen dort reduziert, wo es am effi­zi­en­testen ist. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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