Die Batterieproduktion in Europa zeigt trotz Marktbereinigung eine starke Dynamik. Der Fokus liegt hier auf neuen Technologien und Recycling. Foto: CATL

Europas Batte­rie­zell­pro­duktion mit Risiken behaftet

von | 8. August 2025

Der Übergang zur Elek­tro­mo­bi­lität macht den Aufbau einer zuver­läs­sigen und nach­hal­tigen Batte­rie­zell­pro­duktion zur stra­te­gi­schen Schlüs­sel­aufgabe. Doch eine eigene Produktion birgt viele Risiken.

Um sich von Importen – insbe­sondere aus China – unab­hän­giger zu machen, wurden in den letzten Jahren zahl­reiche Gigafactory-​Projekte in Europa ange­kündigt. Was in der öffent­lichen Wahr­nehmung zunächst als indus­trie­po­li­ti­scher Meilen­stein galt, droht sich nun in vielen Fällen als Illusion zu entpuppen. Aktuelle Analysen zeigen, dass Europas Batte­rie­pro­duktion deutlich hinter den selbst gesteckten Zielen zurück­bleiben wird.

Ein besonders promi­nentes Beispiel ist das Northvolt-​Projekt in Heide (Schleswig-​Holstein), das ursprünglich als Vorzei­ge­projekt für die euro­päische Zell­fer­tigung gedacht war. Doch die Insolvenz des schwe­di­schen Mutter­kon­zerns bringt das gesamte Vorhaben ins Wanken – trotz über 600 Millionen Euro an deutscher Staats­hilfe. Die deutsche Tochter sucht hände­ringend nach neuen Inves­toren, idea­ler­weise aus dem euro­päi­schen Raum. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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