Aufbau des Roth-Systems. Foto: Roth

Fußbo­den­heizung im Bestand

von | 22. Mai 2025

Die ener­ge­tische Sanierung von Bestands­ge­bäuden erfordert eine effi­ziente Wärme­ver­teilung. Eine Möglichkeit ist die Nach­rüstung von Flächen­heiz­sys­temen wie der Fußbo­den­heizung. Entgegen der weit verbrei­teten Meinung ist dies durchaus machbar. Zwei Verfahren haben sich bewährt: Entweder werden die Wärme­leiter in einge­fräste Spuren verlegt oder es kommen flache Klick­systeme zum Einsatz. Auch Wand­hei­zungen können eine Alter­native darstellen.

Flächen­hei­zungen bieten eine gleich­mäßige Wärme­ver­teilung und sind besonders ener­gie­ef­fi­zient. Sie lassen sich mit modernen Heiz­tech­no­logien wie Brenn­wert­technik oder Wärme­pumpen kombi­nieren. Gerade die Kombi­nation mit Wärme­pumpen ist ideal, da sie mit niedrigen Vorlauf­tem­pe­ra­turen arbeiten.

Eine nach­träg­liche Instal­lation ist plane­risch jedoch anspruchsvoll – und auch nicht in jedem Fall möglich. Vor allem sind zwei Aspekte zu beachten:

  • Aufbauhöhe: In Altbauten mit hohen Decken ist dies meist unpro­ble­ma­tisch, in neueren Gebäuden mit geringen Raumhöhen jedoch kritisch. Das gilt auch für die eventuell dann unter­schied­lichen Fußbo­den­höhen, die ausge­glichen werden müssten.
  • Gewicht: Ein Estrich mit 65 mm Stärke kann bis zu 130 kg/​m² wiegen. Das kann für Decken­kon­struk­tionen mit geringen stati­schen Leis­tungen proble­ma­tisch sein. …

Gekürzt. Geschrieben für SI – Das Fach­ma­gazin für SHK-​Unternehmer von Holzmann Medien, Ausgabe 05/​2025. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zur News­let­ter­an­meldung geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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