Herzstück der Anlage ist ein Katalysator, der mit Hilfe von Wasserstoff einen bis zu 300 Grad Celsius heißen Abwärmestrom erzeugt. Foto: Frank Urbansky

Effizient heizen mit Wasser­stoff und Katalysator

von | 8. Juli 2026

Die Dekar­bo­ni­sierung des Wärme­sektors wird häufig auf Wärme­pumpen und Fernwärme reduziert. Doch gerade in Industrie und Gewerbe stößt eine voll­ständige Elek­tri­fi­zierung an tech­nische und wirt­schaft­liche Grenzen. Hohe Vorlauf­tem­pe­ra­turen, begrenzte Netz­an­schluss­ka­pa­zi­täten und stark schwan­kende Last­profile erschweren den Umstieg. Genau an dieser Stelle setzt ein neues wasser­stoff­ba­siertes Wärme­konzept an.

Das Wies­ba­dener Unter­nehmen Hyting entwi­ckelt Systeme, die Wärme über eine kata­ly­tische Reaktion erzeugen. In Mark­kleeberg bei Leipzig wurde eine solche Anlage erstmals in Sachsen im indus­tri­ellen Real­be­trieb in Kombi­nation mit Wärme­pumpen instal­liert. Ziel ist es, Wärme­pumpen bei selten auftre­tenden Leis­tungs­spitzen zu entlasten und dadurch Investitions- sowie Betriebs­kosten zu senken.

Die Grundidee hinter dem Ansatz ist einfach: Wasser­stoff reagiert an einer kata­ly­ti­schen Ober­fläche – deren Mate­ri­al­ei­gen­schaften denen von Kata­ly­sa­toren in Auto­ab­gas­sys­temen ähneln – mit Sauer­stoff aus der Umge­bungsluft zu Wasser. Dabei wird Wärme frei. Die chemische Reaktion lautet: 2 H₂ + O₂ → 2 H₂O + Wärme. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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