Im Wohnungsbau geht derzeit nicht viel. Ein Grund sind zu hohe Kosten durch bürokratisch in die Höhe getriebene Standards.

Schneller und günstiger mit dem neuen Gebäu­detyp E

von | 28. Mai 2025

Ange­sichts explo­die­render Baukosten, stei­gender Zinsen und stren­gerer Bauvor­schriften gerät der Wohnungsbau in Deutschland zunehmend unter Druck. Die Zahl der Bauge­neh­mi­gungen ist im vergan­genen Jahr deutlich zurück­ge­gangen. Vor allem bezahl­barer Wohnraum wird immer knapper.

Eine Initiative des Bundes­mi­nis­te­riums für Wohnen, Stadt­ent­wicklung und Bauen (BMWSB) soll diesem Trend entge­gen­wirken: Die soge­nannte „E‑Bauweise“ (E steht für einfach) verspricht, das Planen und Bauen effi­zi­enter, kosten­güns­tiger und schneller zu machen.

Baukosten zu hoch

Notwendig ist das vor allem wegen der hohen Baukosten. Diese sind in den vergan­genen Jahr­zehnten konti­nu­ierlich gestiegen. Allein von 2021 bis Ende 2024 ist der Baupreis­index um 30,1 Punkte gestiegen. Neben stei­genden Mate­ri­al­kosten und zuneh­mendem Fach­kräf­te­mangel sind dafür auch immer komplexere Vorschriften verant­wortlich, die oft über das hinaus­gehen, was für eine sichere und nach­haltige Nutzung von Gebäuden notwendig ist. Für Bauherren, insbe­sondere im sozialen Wohnungsbau, wird das Planen und Bauen zunehmend unwirtschaftlich. …


Gekürzt. Geschrieben für Energie&Management. Erschienen in der Ausgabe 5/​2025. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo, dem Arti­kelkauf oder den verschie­denen Abonnement-​Paketen geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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