Carolin Friedemann, Geschäftsführerin und Gründerin IKND, sieht auch Potenziale für die Elektromobilität im ländlichen Raum. Foto: IKND

Förder­mo­delle sollten wirklich die Mitte der Gesell­schaft erreichen”

von | 11. August 2025

Gerade im länd­lichen Raum bleibt das eigene Auto unver­zichtbar. Doch die Antriebs­wende hin zur Elek­tro­mo­bi­lität eröffnet neue Perspek­tiven für bezahlbare und klima­freund­liche Mobilität.

Eine neue Analyse der Initiative Klima­neu­trales Deutschland (IKND) zeigt: Viele Haus­be­sitzer auf dem Land stehen der Elek­tro­mo­bi­lität offen gegenüber, vor allem wenn zu Hause geladen werden kann. Wie gezielte Förderung, intel­li­gente Ener­gie­systeme und neue Konzepte wie „Social Leasing” den Zugang zur E‑Mobilität erleichtern könnten – darüber sprechen wir im Interview mit Carolin Frie­demann, Geschäfts­füh­rerin und Gründerin IKND.

sprin​ger​pro​fes​sional​.de: laut Ihrer Umfrage sehen 65 % der Haus­be­sitzer auf dem Land die hohen Anschaf­fungs­kosten als größtes Hemmnis für den Umstieg auf E‑Mobilität.

Frie­demann: Ja, das zieht sich tatsächlich durch. Gerade bei Menschen ohne eigene PV-​Anlage ist die Anschaffung eines E‑Autos häufig noch mit einer psycho­lo­gi­schen Hürde verbunden – weil es als teuer gilt. Grund­sätzlich sehen wir aber ein starkes Interesse, auch bei Haus­halten mit mittleren und kleinen Einkommen. Entscheidend ist oft: Kann ich zu Hause laden und Strom selbst erzeugen? Die Kombi­nation aus Solar­anlage, Wallbox und Ener­gie­ma­nagement ist ein echter Hebel zur Entlastung. Und inter­essant: Auch ohne Umwelt­bonus sehen wir aktuell, dass viele Hersteller deutliche Rabatte gewähren und so den Markt­zugang erleichtern. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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