Solarparks können deutlich mehr als Strom erzeugen. Eine neue Studie zeigt, dass PV-Freiflächenanlagen weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden können, hochwertiges Futter liefern, die Artenvielfalt fördern und Weidetieren zusätzliche Vorteile bieten. Dafür wurde erstmals Grünland in verschiedenen Solarparks umfassend wissenschaftlich untersucht.
Im Mittelpunkt der Studie des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) standen Beweidung, Flächenbewirtschaftung und deren Beitrag zu wichtigen Ökosystemleistungen. Angesichts der ehrgeizigen Ausbauziele bei der Freiflächen-Photovoltaik und des damit verbundenen Flächenbedarfs – bis 2040 voraussichtlich rund 280.000 Hektar – gewinnt die Verbindung von Energieerzeugung und Landwirtschaft an Bedeutung. Die Studie zeigt, dass Solarparks weiterhin wichtige Leistungen wie Futterproduktion, Kohlenstoffspeicherung, Biodiversitätsförderung und Weidenutzung ermöglichen können.
Landwirtschaft und Natur profitieren
Gleichzeitig entstehen neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Da für die Bewirtschaftung der Flächen belastbare Daten zur Qualität und Menge der Biomasse innerhalb von Solarparks fehlten, unterstützte der bne die wissenschaftliche Untersuchung der Georg-August-Universität Göttingen und der Universität zu Köln. …
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