Das Produktionswerk von timpla in Eberswalde verbindet großmaßstäblichen Industriebau mit hochautomatisierter Holzmodulfertigung und nachhaltigen Gebäudekonzepten. Foto: Assmann Beraten + Planen GmbH

Trends im Industriebau

von | 14. September 2026

Indus­trie­bauten verändern sich heute weniger durch neue Bauweisen als durch verän­derte Anfor­de­rungen an Produktion, Ener­gie­ver­sorgung und Digi­ta­li­sierung. Dekar­bo­ni­sierung, Digi­ta­li­sierung und kürzere Inno­va­ti­ons­zyklen führen dazu, dass Gebäude, tech­nische Infra­struktur und Produk­ti­ons­pro­zesse von Beginn an gemeinsam geplant werden. Entschei­dungen über Tragwerk, Medi­en­ver­sorgung oder Ener­gie­infra­struktur fallen zunehmend in frühen Projekt­phasen, weil sie den späteren Betrieb und die Anpas­sungs­fä­higkeit eines Standorts lang­fristig bestimmen.

Besonders deutlich zeigt sich dieser Wandel in ener­gie­in­ten­siven Indus­trien. Elek­tri­fi­zierte Produk­ti­ons­pro­zesse, der Einsatz von Wasser und Wasser­stoff sowie steigende Anfor­de­rungen an die Versor­gungs­si­cherheit verändern die Reihen­folge der Planung. Häufig stehen zunächst Fragen nach verfüg­barer elek­tri­scher Leistung, Wasser­stoff­ver­sorgung oder Prozess­wärme im Mittel­punkt. Erst darauf aufbauend werden Produk­ti­ons­layout und Gebäude entwi­ckelt. Die Ener­gie­ver­sorgung entwi­ckelt sich damit zu einem eigen­stän­digen Entwurfs- und Planungsparameter. …


Gekürzt. Geschrieben für Ingenium. Der voll­ständige Beitrag erschien in der Nummer 09/​2026.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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