Reifenabrieb von Pkw- und Lkw-Reifen wurde vier Wochen im Rhein exponiert. Biofilme zeigten eine geringere bakterielle Diversität gegenüber der Sandkontrolle – besonders große Partikel veränderten die mikrobielle Gemeinschaft am stärksten. Grafik: Dana Bludau, Sophie Volkenandt, Julian Wagenhofer, Frank Nitsche, Jens Boenigk

Reifen­abrieb verändert mikro­bielles Leben

von | 3. Dezember 2025

Mikro­plastik aus Reifen­abrieb verändert die Zusam­men­setzung bakte­ri­eller Biofilme im Rhein. Besonders größere, ältere Partikel führen zu gerin­gerer Vielfalt und fördern bestimmte Bakterien. Das hat Folgen für Nähr­stoff­kreis­läufe und das gesamte Flusssystem.

Eine neue, inter­dis­zi­plinäre Studie von Forschenden der Univer­si­täten Duisburg-​Essen und Köln hat erstmals syste­ma­tisch unter­sucht, wie sich Mikro­plastik aus Reifen­abrieb auf die mikro­bielle Welt im Rhein auswirkt. Hierfür wurden Partikel unter­schied­licher Größe, Alters­stufe und Herkunft – von neuen und alten Pkw- sowie Lkw-​Reifen – zusammen mit sterilen Sedi­ment­kon­trollen in 3D-​gedruckten Kammern montiert und vier Wochen lang der natür­lichen Strömung am Forschungs­schiff „Ökolo­gische Rhein­station” ausge­setzt. Ziel war es, reale Fluss­be­din­gungen nach­zu­bilden, um die Bildung und Entwicklung von Biofilmen möglichst realis­tisch zu erfassen. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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