Die COP30 startete ambitioniert, endete jedoch fast ohne Ergebnisse. Grafik mit AI erstellt

COP30 verwaltet nur Bekanntes

von | 2. Dezember 2025

Die COP30 startete mit drama­ti­schen Warnungen vor einer eska­lie­renden Klima­krise. Doch trotz Alarm­rufen von UN und Gastgeber Brasilien drohen poli­tische Blockaden, vage Ziele und fehlende Finan­zierung die Konferenz erneut auszubremsen.

Die COP30 in Belém begann mit einem Weckruf, der kaum lauter ausfallen könnte. Schon zum Auftakt machten UN-​Klimachef Simon Stiell, Brasi­liens Präsident Lula da Silva und zahl­reiche Staats- und Regie­rungs­chefs deutlich: Ohne einen radikalen Kurs­wechsel steuert die Welt­ge­mein­schaft auf eine Klimarea­lität zu, in der Jahrhundert-​Dürren, explo­die­rende Lebens­mit­tel­preise explo­dieren und Extrem­wet­ter­er­eig­nisse wie Hurrikan Melissa oder die jüngsten Über­schwem­mungen weltweit keine Ausnah­me­erscheinung mehr sind.

Trotz dieser Dring­lichkeit stand die 30. Welt­kli­ma­kon­ferenz unter schwie­rigen Vorzeichen. Die USA sind unter Präsident Trump faktisch abwesend. Deren erneuter Ausstieg aus dem Pariser Abkommen liefert vielen Staaten eine bequeme Ausrede für zu mangelnde Ambi­tionen. Gleich­zeitig reist die EU mit nur vage gefassten Klima­zielen nach Belém. Lediglich gut 100 der über 190 Vertrags­staaten haben aktua­li­sierte Ziele einge­reicht – ein Armuts­zeugnis zehn Jahre nach Paris. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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