Ein Eissturm bricht von der 80 Meter hohen Eisfront eines Gletschers in Südgrönland ab. Der Aufprall erzeugt eine Tsunami-Welle. Foto: Ethan Welty / Universität Zürich

Herab­fal­lendes Eis beschleunigt Glet­scher­schwund in Grönland

von | 16. Dezember 2025

Wenn riesige Eisbrocken von grön­län­di­schen Glet­schern abbrechen, löst das eine Ketten­re­aktion aus: Die dadurch ausge­lösten Wellen durch­mi­schen das Meer­wasser, fördern warmes Wasser an die Ober­fläche – und beschleu­nigen so das Schmelzen des Eisschildes.

Der grön­län­dische Eisschild verliert immer schneller an Masse – und ein entschei­dender Treiber dafür ist die soge­nannte Eisberg­kalbung. Dabei brechen riesige Eisbrocken von den Glet­schern ab und stürzen ins Meer.

Wellen unter dem Eis

Der Aufprall löst Wellen aus, die nicht nur an der Ober­fläche sichtbar sind, sondern auch unter Wasser gewaltige Strö­mungen erzeugen. Ein inter­na­tio­nales Forschungsteam unter Leitung von Dominik Gräff, Glet­scher­for­scher an der Univer­sität Washington und mit der ETH-​Professur für Glazio­logie affi­liiert, konnte nun erstmals nach­weisen, dass diese Wellen die Durch­mi­schung des Meer­wassers erheblich verstärken, so die Univer­sität Zürich. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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