Gleichstrom-Erdkabel sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Doch welche Folgen hat diese Infrastruktur für die Landwirtschaft? Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim zeigt: Ertrag und Qualität landwirtschaftlicher Kulturen bleiben stabil – vorausgesetzt, die Kabel werden fachgerecht verlegt.
Gleichstrom-Erdkabel beeinträchtigen weder den Ertrag noch die Qualität landwirtschaftlich genutzter Flächen. Das belegen erste Zwischenergebnisse eines Forschungsprojektes der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW. Voraussetzung ist allerdings eine fachgerechte Bauweise der Kabeltrassen.
Seit vier Jahren untersuchen die Projektbeteiligten im Rahmen des Netzausbauprojekts SuedLink die Auswirkungen von 525-Kilovolt-Gleichstrom-Erdkabeln auf landwirtschaftliche Böden. Auf vier Versuchsfeldern simulieren die Forschenden den Betrieb der Erdstromkabel und analysieren deren Einfluss auf die Bodentemperatur und ‑feuchte sowie auf Ertrag und Qualität der angebauten Feldfrüchte. …





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