Die Wärmewende im Gebäudebestand bedeutet oft den Anschluss an zentrale Wärmenetze. Doch Millionen fossiler Gasetagenheizungen lassen sich schnell und ohne tiefgreifende nur mit Wärmepumpen ersetzen.
Luft-Luft-Wärmepumpen (LLWP) arbeiten wie umkehrbare Split-Klimageräte, die Wärme direkt aus der Außenluft gewinnen und an Innengeräte weitergeben – ohne Hydraulik, neue Heizstränge oder zentrale Anlagen. Ein großer Vorteil im bewohnten Bestand, zumindest sofern dieser hinreichend saniert ist.
Grundlagen für Effizienz
LLWP bestehen aus einem Außengerät und mindestens einer Inneneinheit pro Wohnung. Multi-Split-Systeme versorgen mehrere Räume, Warmwasser muss über Boiler oder Durchlauferhitzer separat erzeugt werden. Effizienzkennzahlen wie der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) bilden saisonale Schwankungen ab und bieten somit einen weitgehend realistischen Jahreswert. „Der COP ist ein Momentanwert unter Testbedingungen, während der SCOP die realen klimatischen Bedingungen über die Heizperiode einbezieht und daher aussagekräftiger ist“, erläutert Jörg Bonkowski von Bosch Thermotechnik. …
Geschrieben für IVV Magazin, Ausgabe 2/26. Der vollständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zu einer kostenfreien Probeausgabe und zum IVV-Newsletter geht es hier.





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