Die Erwärmung der Küstengewässer kann einer der Gründe für verstärkte schwüle Hitzewellen sein. Foto: Frank Urbansky

Erwärmte Küsten­ge­wässer verschärfen weltweit schwüle Hitzewellen

von | 14. Juli 2026

Die Erwärmung von Küsten­ge­wässern treibt laut einer neuen Studie weltweit gefähr­liche schwüle Hitze­wellen an. Forschende sehen darin einen zentralen Klima­treiber – und einen möglichen Früh­warn­in­di­kator für extreme Hitzeereignisse.

Schwüle Hitze­wellen zählen zu den gefähr­lichsten Folgen des Klima­wandels, weil nicht allein die Tempe­ratur, sondern vor allem die Kombi­nation aus Hitze und hoher Luft­feuch­tigkeit den mensch­lichen Körper massiv belastet. Während trockene Hitze durch Verduns­tungs­kühlung teilweise kompen­siert werden kann, funk­tio­niert dieser natür­liche Schutz­me­cha­nismus bei hoher Luft­feuch­tigkeit nur noch einge­schränkt. Die Folge: Der Körper kann sich durch Schwitzen nicht mehr ausrei­chend abkühlen.

Belastung für Menschen messbar

Frühere Unter­su­chungen zeigen, dass selbst gesunde Menschen bei soge­nannten Feucht­ku­gel­tem­pe­ra­turen von mehr als 31,5 Grad Celsius kolla­bieren können. Die Feucht­ku­gel­tem­pe­ratur – also der Wert, den ein Ther­mo­meter anzeigt, wenn es mit einem feuchten Tuch umwickelt und der Luft ausge­setzt wird – beschreibt die kombi­nierte Belastung aus Tempe­ratur und Luft­feuch­tigkeit und gilt als besonders aussa­ge­kräf­tiger Indikator für gesund­heit­liche Risiken durch Hitze. Mit der zuneh­menden Inten­sität und Häufigkeit schwüler Hitze­wellen steigt deshalb auch weltweit die Gefahr hitze­be­dingter Erkran­kungen und Todesfälle. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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