Infrarotheizungen kommen in Neubauten, Sanierungen und einzelnen Räumen zum Einsatz. Ihre Stärken liegen vor allem in der einfachen Installation. Wirtschaftlichkeit und Eignung hängen jedoch stark vom Gebäudestandard ab.
Infrarotheizungen geben Wärme überwiegend als Strahlung ab. Anders als klassische wassergeführte Heizsysteme benötigen sie weder Rohrleitungen noch einen Heizkessel. Dadurch lassen sie sich vergleichsweise einfach installiert und verursachen einen geringen technischen Aufwand.
Einsatz in energieeffizienten Neubauten
Mehrere Projekte zeigen, dass Infrarotheizungen insbesondere in gut gedämmten Gebäuden eingesetzt werden. Ein besonders umfangreiches Beispiel ist ein Mehrfamilienhaus mit 56 Wohnungen in Wuppertal. Das Gebäude wurde 2019 in nur acht Monaten in modularer Bauweise errichtet und erfüllt den KfW-40-Plus-Standard. Das Energiekonzept verzichtet vollständig auf ein wasserführendes Heizsystem. Stattdessen kommen 208 Infrarotheizungen, eine Photovoltaikanlage mit 110 Kilowatt Leistung, ein Batteriespeicher mit 50 Kilowattstunden Kapazität sowie Durchlauferhitzer für die Warmwasserbereitung zum Einsatz. …
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