Infrarotheizung an der Decke des Backshops im Westerwälder Hof. Foto: Vitramo/Juergen Ross

Wo Infra­rot­hei­zungen sinnvoll sind – und wo nicht

von | 3. September 2026

Infra­rot­hei­zungen kommen in Neubauten, Sanie­rungen und einzelnen Räumen zum Einsatz. Ihre Stärken liegen vor allem in der einfachen Instal­lation. Wirt­schaft­lichkeit und Eignung hängen jedoch stark vom Gebäu­de­standard ab.

Infra­rot­hei­zungen geben Wärme über­wiegend als Strahlung ab. Anders als klas­sische wasser­ge­führte Heiz­systeme benötigen sie weder Rohr­lei­tungen noch einen Heiz­kessel. Dadurch lassen sie sich vergleichs­weise einfach instal­liert und verur­sachen einen geringen tech­ni­schen Aufwand.

Einsatz in ener­gie­ef­fi­zi­enten Neubauten

Mehrere Projekte zeigen, dass Infra­rot­hei­zungen insbe­sondere in gut gedämmten Gebäuden einge­setzt werden. Ein besonders umfang­reiches Beispiel ist ein Mehr­fa­mi­li­enhaus mit 56 Wohnungen in Wuppertal. Das Gebäude wurde 2019 in nur acht Monaten in modularer Bauweise errichtet und erfüllt den KfW-​40-​Plus-​Standard. Das Ener­gie­konzept verzichtet voll­ständig auf ein wasser­füh­rendes Heiz­system. Statt­dessen kommen 208 Infra­rot­hei­zungen, eine Photo­vol­ta­ik­anlage mit 110 Kilowatt Leistung, ein Batte­rie­speicher mit 50 Kilo­watt­stunden Kapazität sowie Durch­lauf­er­hitzer für die Warm­was­ser­be­reitung zum Einsatz. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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