Dafür würde keine CO2-Steuer fällig: große solarthermische Anlage. Foto: Urbansky

Mehr Effi­zi­enz­maß­nahmen für Kommunen im Wärmemarkt

von | 28. Dezember 2016

Ohne mehr Effizienz im Heizungs­keller gelingt die Ener­gie­wende nicht. Wissen­schaftler kriti­sieren, dass vorrangig Gebäu­de­ei­gen­tümer gefördert werden. Kommunen jedoch wären deutlich wichtiger.

Bundes­kanz­lerin Angela Merkel hat schon 2012 erkannt, dass der Wärme­markt der schla­fende Riese der Ener­gie­wende ist. Doch getan hat sich seitdem wenig.

Als größter Ener­gie­ver­braucher in Deutschland bietet der Wärme­markt ein immenses Ener­gie­ef­fi­zi­enz­po­tenzial. 80 Prozent aller Gebäude in Deutschland verschwenden Energie, weil sie mit veral­teter Technik beheizt werden”, schätzt Springer Gabler-​Autor Uwe Holzvoigt die Poten­ziale in seinem Buch­ka­pitel „Heizung, Sanitär und Solar – Nach­hal­tigkeit aus einer Hand” auf Seite 214 ein.

Und tatsächlich hat die Bundes­re­gierung 2016 mit verschie­denen Maßnahmen versucht, diese Poten­ziale zu heben. Zu nennen wären das Markt­an­reiz­pro­gramm (MASP) und das Anreiz­pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zienz (APEE) sowie das Austausch­pro­gramm für alte Heizungspumpen. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Über das wach­sende Angebot an Heizstrom infor­miert Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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