Beim Havarietraining an der TU Ilmenau sind die Rollen für Energieversorger und Kunden genau verteilt. Foto: Urbansky

Hava­rie­training kann Folgen von Blackouts mindern

von | 2. März 2018

Die Hava­rie­an­fäl­ligkeit eines Netzes steigt mit der Zahl der Strom­quellen und dem Transport der Energie über lange Strecken. Ein Training kann vorbeugen oder die Folgen einer Havarie mildern.

Netz­be­treiber haben eine hohe Verant­wortung für den Betrieb ihrer Netze. „Jeder ÜNB (Über­tra­gungs­netz­be­treiber – d. Red.) und VNB (Verteil­netz­be­treiber – d. Red.) hat für sein eigenes Netz sicher­zu­stellen, dass die zuläs­sigen Span­nungs­be­reiche an seinen Betriebs­mitteln nicht verlassen werden. Zu hohe Span­nungen bergen die Gefahr einer Beschä­digung von Netz­be­triebs­mittel; fällt die Spannung zu tief kann es im schlimmsten Fall zum Span­nungs­kollaps und damit groß­flä­chigem „Blackout” führen”, beschreiben die Springer Vieweg-​Autoren Rainer Pflaum und Tobias Egeler die gängigsten Gefahren ab Seite 152 ihres Buch­ka­pitels Smartes System für die Ener­gie­wende – der Über­tra­gungs­netz­be­treiber in der digitalen Zukunft.

Diese Gefahren können gemindert werden, auch wenn der Ausfall in deutschen Strom­netzen im Bundes­durch­schnitt nur zwölf Minuten im Jahr beträgt. Am besten geschieht das durch eine gute Wartung aller Netz­kom­po­nenten sowie durch ständig geschultes Personal. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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