Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

Digi­ta­li­sierung im Alltag an – Wie wird es weitergehen?

von | 8. Dezember 2021

Inzwi­schen sind die Deutschen, wie auch eine große Mehrheit der west­lichen Welt, beinahe ausnahmslos mit Computer und Smart­phone ausge­rüstet. Das Internet mit all seinen Annehm­lich­keiten und prak­ti­schen Services ist ebenso nicht mehr wegzu­denken. Wir sind schon heute beinahe immer und überall online und quasi rund um die Uhr über die unter­schied­lichsten Kanäle erreichbar. Nun stehen aber weitere Verän­de­rungen bevor, die im Folgenden näher beleuchtet werden sollen: die Kryp­to­wäh­rungen und die Smart-​Home-​Technologien. Werden diese beiden Trends sich dauerhaft durch­setzen und unser aller Leben endgültig in die digitale Welt befördern, oder verschwinden sie bald und werden durch andere Dinge ersetzt?

Die Digi­ta­li­sierung ist bereits im Alltag allgegenwärtig

Wenn Sie jedoch viel­leicht denken, dass die Digi­ta­li­sierung nur ein Begriff der Medien ist und von der Zukunft handelt, so ist dem ganz und gar nicht so. Denn schon heute sind wir Teil einer erstaunlich digitalen Welt, ohne dass dies weiter auffällt.
Schon jetzt besitzen viele von uns smarte Sprach­as­sis­tenten, vernetzte Küchen­geräte oder ein intel­li­gentes Heiz­system, welches sich über das Internet die Wetter­daten lädt und die Heizung dann entspre­chend einstellt.

Auch in der Industrie sind Roboter zur Unter­stützung der Arbeiter und digitale Wartungs­technik schon Standard. Ein Techniker, der früher eine lange Anfahrt vornehmen musste, kann sich heute einfach virtuell dazu­schalten und die Arbeiter vor Ort anleiten.
Auch in der Welt des Shoppings bezahlen wir heute kontaktlos und wenn wir wollen sogar mit dem Smart­phone oder der Smart­watch. Bei einigen Anbietern geht dies sogar mit inno­va­tiven Kryp­to­wäh­rungen wie dem Bitcoin oder Ethereum.

Werden Kryp­to­wäh­rungen das Bargeld ersetzen?

Schon seit einigen Jahren kommt immer wieder die Debatte auf, dass Bargeld abge­schafft werden soll. Zunächst sollten Kredit­karten diese Rolle über­nehmen und nun scheint der Trend in Richtung der Kryp­to­wäh­rungen zu gehen.
Der Bitcoin als Klassiker und aktuelle Nummer eins scheint dafür gut geeignet zu sein, jedoch ist bei weitem nicht absehbar, ob die Vormacht­stellung gehalten werden kann. Immer neue Alter­na­tiven buhlen um einen gewissen Markt­anteil und neue Player wie der sehr inter­es­sante pi coin könnten in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Aber auch die großen Zentral­banken sind schon dabei, digitale Versionen von Euro und Dollar zu erstellen. Die Zukunft wird also sehr wahr­scheinlich in digitalen Währungen liegen, aber wohin der Trend genau geht, kann derzeit noch nicht sicher gesagt werden.

Ein vorsich­tiger Ausblick – wie könnte das Leben in einigen Jahren aussehen?

Ein Blick in die Zukunft ist natürlich immer mit einigen unbe­kannten Para­metern zu sehen und kann daher leider nicht perfekt sein. Aber eine grobe Einschätzung sollte dennoch möglich sein. Mit großer Wahr­schein­lichkeit wird unser Leben mit weiteren smarten Assis­tenten versehen und mit zahl­reichen Geräten vernetzt werden. Es wird in Zukunft kein Problem sein, jederzeit zu wissen, was im Kühl­schrank ist, oder die Wohnung vorzu­heizen. Diese Dinge, die zwar schon möglich sind, werden zum Standard und damit deutlich günstiger.

Das Smart­phone könnte durchaus schon bald an Bedeutung verlieren und durch smarte Brillen und Armbänder ersetzt werden. Diese unter­stützen natürlich auch digitale Bezahl­me­thoden, die dann ebenfalls Standard sein werden. Im Alltag wird mit einem digitalen Euro bezahlt werden und unab­hängige Kryptos dienen eher bestimmten Zwecken und der digitalen Geldanlage.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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