Eine eigene Phtovoltaikanlage kann bei ausreichender Größe die Strombezugskosten einer Wärmepumpe zumindest in Teilen reduzieren. Foto: Frank Urbansky

Wärme­wende wirt­schaftlich gestalten in Mehrfamilienhäusern

von | 5. März 2026

Die Wärme­wende im Bestand läuft am Ende immer auf dieselbe Frage hinaus: Was senkt CO₂-​Emissionen und Neben­kosten – und was verlagert lediglich Risiken, etwa vom Gaspreis zum Strom­preis oder hin zu intrans­pa­renten Fernwärme-​Preisformeln? Realis­tisch betrachtet bleiben im Bestand nur drei Optionen: Wärme­pumpen, Hybrid­hei­zungen und der Anschluss an ein Fern­wär­menetz. Entscheidend ist, welche Lösung bei Investitions- und Betriebs­kosten zu welchem Immo­bi­li­entyp passt.

Für die Wohnungs­wirt­schaft steht dabei jedoch noch etwas anderes im Vorder­grund: bezahlbare Heiz­kosten für Mieter und Nutzer. Die stark gestie­genen Wärme­kosten – insbe­sondere infolge der Gaspreis­schocks – wirken bis heute nach. In nicht wenigen Wohnungs­un­ter­nehmen und ‑genos­sen­schaften haben sich die Zahlungs­aus­fälle 2025 auf ein histo­ri­sches Niveau erhöht.

Eine neue Heizungs­lösung muss daher nicht nur heute funk­tio­nieren, sondern auch noch in 15 oder 20 Jahren bezahlbar bleiben – sowohl in der Anfangs­in­ves­tition als auch im laufenden Betrieb. Ange­sichts stei­gender Rohstoff­preise und damit verbun­dener Strom­kosten erscheint das schwierig. …


Geschrieben für IVV Magazin, Ausgabe 2/​26. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zu einer kosten­freien Probe­ausgabe und zum IVV-​Newsletter geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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