Die Wärmewende im Bestand läuft am Ende immer auf dieselbe Frage hinaus: Was senkt CO₂-Emissionen und Nebenkosten – und was verlagert lediglich Risiken, etwa vom Gaspreis zum Strompreis oder hin zu intransparenten Fernwärme-Preisformeln? Realistisch betrachtet bleiben im Bestand nur drei Optionen: Wärmepumpen, Hybridheizungen und der Anschluss an ein Fernwärmenetz. Entscheidend ist, welche Lösung bei Investitions- und Betriebskosten zu welchem Immobilientyp passt.
Für die Wohnungswirtschaft steht dabei jedoch noch etwas anderes im Vordergrund: bezahlbare Heizkosten für Mieter und Nutzer. Die stark gestiegenen Wärmekosten – insbesondere infolge der Gaspreisschocks – wirken bis heute nach. In nicht wenigen Wohnungsunternehmen und ‑genossenschaften haben sich die Zahlungsausfälle 2025 auf ein historisches Niveau erhöht.
Eine neue Heizungslösung muss daher nicht nur heute funktionieren, sondern auch noch in 15 oder 20 Jahren bezahlbar bleiben – sowohl in der Anfangsinvestition als auch im laufenden Betrieb. Angesichts steigender Rohstoffpreise und damit verbundener Stromkosten erscheint das schwierig. …
Geschrieben für IVV Magazin, Ausgabe 2/26. Der vollständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zu einer kostenfreien Probeausgabe und zum IVV-Newsletter geht es hier.




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