Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlauf­phase kaum wirt­schaftlich sein!”

Für den Ausbau und die Dekar­bo­ni­sierung der Fernwärme sind milli­ar­den­schwere Inves­ti­tionen, neue Wärme­quellen, digitale Infra­struk­turen und inno­vative Finan­zie­rungs­mo­delle erfor­derlich. Gleich­zeitig müssen Versorger steigende regu­la­to­rische Anfor­de­rungen, den Fach­kräf­te­mangel und Fragen der Wirt­schaft­lichkeit bewäl­tigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Inves­ti­tionen für Stadt­werke und kommunale Ener­gie­ver­sorger jetzt Priorität haben und wie die Wärme­wende sozi­al­ver­träglich gelingen kann.

Energiepolitik

Wo Klima­ri­siken in Deutsch­lands Städten besonders groß sind

Wo Klima­ri­siken in Deutsch­lands Städten besonders groß sind

Ein neuer Klima­ri­si­ko­index zeigt, wie stark 400 Kreise und Städte heute und bis 2050 von Sturm, Stark­regen, Hitze und weiteren Gefahren betroffen sein könnten. Küsten- und Fluss­re­gionen tragen besonders hohe Risiken – zugleich fehlen vielen Kommunen ausrei­chende Mittel für Vorsorgemaßnahmen.

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Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer

Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer

Kommunale Wärme­pläne sind im besten Fall ein verbind­licher, daten­ba­sierter Orien­tie­rungs­rahmen für den Umbau der Wärme­ver­sorgung. Verbindlich sind sie aller­dings nur dort, wo Gebiete für eine künftige Fern­wär­me­ver­sorgung ausge­wiesen werden. Doch selbst das ist vielerorts kaum finanzierbar.

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Nach­hal­tiger Pflan­zen­schutz wirkt weltweit positiv

Nach­hal­tiger Pflan­zen­schutz wirkt weltweit positiv

Eine inter­na­tionale Studie unter Leitung der Univer­sität Bonn und der ETH Zürich hat unter­sucht, was wäre, wenn die Land­wirt­schaft weltweit auf nach­hal­tigen Pflan­zen­schutz umstellen würde. Befragt wurden dazu 500 führenden Exper­tinnen und Experten – von der Ökologie bis zu den Wirtschaftswissenschaften.

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Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Die Koalition kippt die 65-​Prozent-​Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gashei­zungen. Das schafft kurz­fristig Ruhe – schwächt aber eine klima­po­li­tisch sinnvolle Leit­planke und vertagt Inves­ti­tionen in eine zukunfts­feste Wärmeversorgung.

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Kabel unter, Erträge über der Erde

Kabel unter, Erträge über der Erde

Gleichstrom-​Erdkabel sind ein zentraler Baustein der Ener­gie­wende. Doch welche Folgen hat diese Infra­struktur für die Land­wirt­schaft? Ein Forschungs­projekt der Univer­sität Hohenheim zeigt: Ertrag und Qualität land­wirt­schaft­licher Kulturen bleiben stabil – voraus­ge­setzt, die Kabel werden fach­ge­recht verlegt.

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Eigen­ver­brauch wird treibende Kraft der Photovoltaik

Eigen­ver­brauch wird treibende Kraft der Photovoltaik

Lange wurde Solar­strom nahezu voll­ständig ins Netz einge­speist. Heute ist der Eigen­ver­brauch der zentrale Wachs­tums­treiber der Photo­voltaik. Eine neue Analyse des Fraun­hofer ISE zeigt erstmals, wie stark er zunimmt – und warum er für Strom­netze und Ener­gie­wende immer wichtiger wird.

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Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Das Zielbild vieler kommu­naler Wärme­pläne hat nur begrenzt mit der Realität in den Heizungs­kellern zu tun. Auf dem Papier ist die Stoß­richtung oft eindeutig: Fernwärme, wo immer es technisch möglich erscheint. In der Praxis jedoch sind die Investitions- und Betriebs­kosten hoch – während dezen­trale Lösungen in den meisten Fällen deutlich günstiger und schneller umsetzbar sind.

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2026 wird Jahr mit vielen ener­gie­po­li­ti­schen Konflikten

2026 wird Jahr mit vielen ener­gie­po­li­ti­schen Konflikten

2026 wird keine neuen ener­gie­po­li­ti­schen Ziel­ver­sprechen bringen, dafür jedoch eine spürbare Neujus­tierung der Instru­mente. In nahezu allen zentralen Poli­tik­feldern verschiebt sich der Fokus: weg von pauschalen Förder­me­cha­nismen und detail­ver­liebter Regu­lierung, hin zu Kosten­kon­trolle, Markt­in­te­gration und syste­mi­scher Wirk­samkeit. Dieser Kurs­wechsel birgt erheb­liche Konflikte.

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EnWiPo
Wo Infra­rot­hei­zungen sinnvoll sind – und wo nicht

Wo Infra­rot­hei­zungen sinnvoll sind – und wo nicht

Infrarotheizungen kommen in Neubauten, Sanierungen und einzelnen Räumen zum Einsatz. Ihre Stärken liegen vor allem in der einfachen Installation. Wirtschaftlichkeit und Eignung hängen jedoch stark vom Gebäudestandard ab. Infrarotheizungen geben Wärme überwiegend als...

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Erster flexibler Netz­an­schluss für Biogasanlage

Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...

Wo Infra­rot­hei­zungen sinnvoll sind – und wo nicht

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