Geothermie gilt als Schlüsseltechnologie der Wärmewende. Doch trotz neuer Gesetze und Versicherungsmodelle bleiben Finanzierung, Fachkräfte und industrielle Kapazitäten zentrale Herausforderungen. Dr. Herbert Pohl, CEO von Deutsche ErdWärme, erklärt, was passieren muss, damit der Markthochlauf gelingt.
Energiepolitik
Wärmewende vor Ort: Planung läuft, Umsetzung stockt
Anfang 2026 zeigt die kommunale Wärmeplanung in Deutschland ein gemischtes Bild. Die Planungen kommen voran und wirken organisatorisch machbar. Doch die Umsetzung könnte zum milliardenschweren Engpass werden.
Netz entscheidet über Wirtschaftlichkeit von Batteriespeicher
Große Batteriespeicher sind zugleich Verbraucher und Erzeuger. Ob sie wirtschaftlich funktionieren, entscheidet sich daher maßgeblich an Anschlussbedingungen, Messkonzepten und Abgaben. Trotz dieser Ungewissheiten werden in Deutschland zahlreiche Projekte umgesetzt.
VNG bleibt bei Ergebnis und Zukunftsplänen solide
VNG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen. Dennoch überrascht das Unternehmen mit einem neuen Geschäftsfeld.
„Nicht Preissignale zu eliminieren, sondern Extremspitzen dämpfen”
Wiederkehrende Phasen mit wenig Sonne und Wind treiben die Strompreise am Spotmarkt in einzelnen Stunden auf extreme Höhen – mit spürbaren Folgen für Industrie, Mittelstand und private Haushalte.
Wo Klimarisiken in Deutschlands Städten besonders groß sind
Ein neuer Klimarisikoindex zeigt, wie stark 400 Kreise und Städte heute und bis 2050 von Sturm, Starkregen, Hitze und weiteren Gefahren betroffen sein könnten. Küsten- und Flussregionen tragen besonders hohe Risiken – zugleich fehlen vielen Kommunen ausreichende Mittel für Vorsorgemaßnahmen.
Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer
Kommunale Wärmepläne sind im besten Fall ein verbindlicher, datenbasierter Orientierungsrahmen für den Umbau der Wärmeversorgung. Verbindlich sind sie allerdings nur dort, wo Gebiete für eine künftige Fernwärmeversorgung ausgewiesen werden. Doch selbst das ist vielerorts kaum finanzierbar.
Nachhaltiger Pflanzenschutz wirkt weltweit positiv
Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bonn und der ETH Zürich hat untersucht, was wäre, wenn die Landwirtschaft weltweit auf nachhaltigen Pflanzenschutz umstellen würde. Befragt wurden dazu 500 führenden Expertinnen und Experten – von der Ökologie bis zu den Wirtschaftswissenschaften.
Keine Verbindlichkeit mehr beim Heizungsgesetz
Die Koalition kippt die 65-Prozent-Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gasheizungen. Das schafft kurzfristig Ruhe – schwächt aber eine klimapolitisch sinnvolle Leitplanke und vertagt Investitionen in eine zukunftsfeste Wärmeversorgung.
Kabel unter, Erträge über der Erde
Gleichstrom-Erdkabel sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Doch welche Folgen hat diese Infrastruktur für die Landwirtschaft? Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim zeigt: Ertrag und Qualität landwirtschaftlicher Kulturen bleiben stabil – vorausgesetzt, die Kabel werden fachgerecht verlegt.
Eigenverbrauch wird treibende Kraft der Photovoltaik
Lange wurde Solarstrom nahezu vollständig ins Netz eingespeist. Heute ist der Eigenverbrauch der zentrale Wachstumstreiber der Photovoltaik. Eine neue Analyse des Fraunhofer ISE zeigt erstmals, wie stark er zunimmt – und warum er für Stromnetze und Energiewende immer wichtiger wird.
Dezentrale Heizsysteme – Hauptpfad der Wärmewende
Das Zielbild vieler kommunaler Wärmepläne hat nur begrenzt mit der Realität in den Heizungskellern zu tun. Auf dem Papier ist die Stoßrichtung oft eindeutig: Fernwärme, wo immer es technisch möglich erscheint. In der Praxis jedoch sind die Investitions- und Betriebskosten hoch – während dezentrale Lösungen in den meisten Fällen deutlich günstiger und schneller umsetzbar sind.
Kommunale Förderung für Energiewende vor Ort
Kommunale Förderprogramme können Lücken schließen, wenn Zuschüsse auf Bundesebene sinken oder auslaufen. Doch viele Angebote werden pausiert oder eingestellt – dadurch entscheidet zunehmend der Wohnort über die finanzielle Unterstützung. Förderprogramme von Städten...
KI und Energiewende: Warum Verträge zum eigentlichen Engpass werden
Über fehlende Netzanschlüsse, Fachkräftemangel und Genehmigungsdauern wird in der Energiebranche viel geschrieben. Über den Aktenordner daneben kaum. Dabei entsteht mit jeder Anlage, die ans Netz geht, ein Stapel Vertragswerk, der irgendjemand lesen, verstehen und...
Neue Gasreinigung bringt Wasserstoff auf Industriequalität
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht. Damit grüner Wasserstoff tatsächlich in der...
Digitailisierung hilft auch beim Brandschutz
Intelligente Brandschutz- und Entrauchungssysteme können ein wichtiger Baustein der digitalen Gebäudeinfrastruktur sein. Was lange Zeit vor allem der Erfüllung regulatorischer Anforderungen diente, gewinnt vor dem Hintergrund von Digitalisierung, demografischem Wandel...











