Viele Kommunen müssen für die kommunale Wärmeplanung detaillierte Bestandsanalysen, Potenzialstudien und Transformationspfade entwickeln. Gerade kleinere Gemeinden sind damit schnell überfordert, weil Ressourcen, Fachwissen und Finanzmittel fehlen.
Energiepolitik
Energiewende zwischen EU-Zielen und deutschem Monitoring
Das von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Klimaziel für 2040 wird zum Stresstest für Europa. Für die deutsche Energiewirtschaft geht es um Milliardeninvestitionen, Planungssicherheit – und die Weichenstellung zur Klimaneutralität 2050.
Warum die Gaskraftwerksstrategie auf wackeligen Füßen steht
Die Bundesregierung setzt auf bis zu 20 GW aus neuen Gaskraftwerke, um Versorgungssicherheit und Klimaziele zu vereinen. Doch hohe Kosten, kurze Abschreibungsfristen, Gegenwind aus der EU und eine nicht existierende Wasserstoffwirtschaft machen die Strategie riskant und widersprüchlich.
„Erster Schritt zur Klimaanpassung ist eine Verwundbarkeitsanalyse”
Eine neue Difu-Studie zeigt: 92 Prozent der Kommunen waren schon einmal von Extremwetter betroffen, der Handlungsdruck steigt deutlich. Im Interview erläutert Studienautorin Mascha Overath die Ergebnisse und welche Maßnahmen man ergreifen sollte.
Ahrtal-Katastrophe als Lehre für klimafeste Zukunft
Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 verursachte Schäden von über 40 Milliarden Euro und forderte mehr als 135 Menschenleben. Sie sollte zum Weckruf für besseren Katastrophenschutz und gezielte Klimaanpassung werden. Dafür gibt es erste Beispiele.
Was das Energiewende-Monitoring für das Nachhaltigkeitsmanagement bedeutet
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nutzt den aktuellen Monitoringbericht zur Energiewende, um die Energiepolitik neu auszurichten. Das wird auf Seiten der Wirtschaft aufmerksam beobachtet und kontrovers kommentiert. Konsequenzen hat dies auch für das Nachhaltigkeitsmanagement.
UN-Plastikabkommen bleibt ohne Durchbruch
In Genf haben 1.400 Delegierte aus 183 Ländern über ein globales Plastikabkommen verhandelt – erneut ohne Einigung. Zwei Wissenschaftlerinnen ziehen Bilanz, erklären die Knackpunkte und fordern mehr Tempo für ein wirksames Abkommen.
Wasserstoff: Vom Hochlauf keine Spur
Grüner Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger der Energiewende. Er soll dort einspringen, wo Elektronen an ihre Grenzen stoßen und Moleküle unverzichtbar sind: in der Industrie, im Schwerlastverkehr, bei der saisonalen Energiespeicherung. Doch trotz der großen Visionen von Politik und Industrie bleibt der Wasserstoffhochlauf in Deutschland weit hinter den Erwartungen zurück.
DLR-Studie zeigt, wo deutsche Städte besonders aufgeheizt werden
Neue Satellitendaten des DLR belegen: Versiegelung und dichte Bebauung verstärken die Hitzebelastung in Städten deutlich. Hochauflösende Analysen identifizieren Hotspots und liefern erstmals eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für Klimaanpassungsmaßnahmen.
Backbone oder Baustelle der Energiewende?
Grüner Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger der Energiewende – überall dort, wo Elektronen an ihre physikalischen oder wirtschaftlichen Grenzen stoßen und Moleküle unverzichtbar werden. Politische Programme sprechen vollmundig von einem Wasserstoffzeitalter. Der Hochlauf in der Realität ist jedoch zäh.
Serielles Bauen: Rechtliche Hürden bremsen großes Potenzial
Auch die neue Regierung wird das serielle und modulare Bauen in der einen oder anderen Form forcieren, also Entwicklung und Anwendung fördern. Die Potenziale sind in der Tat groß. Es gibt aber auch deutliche Grenzen in der Anwendung dieser neuen, eigentlich jedoch alten Bauweise.
Kommunaler Wärmeplan: Finanzierung bleibt kompliziert
Die kommunale Wärmeplanung ist ein entscheidender Baustein der Wärmewende. Sie erfordert umfangreiche Investitionen. Während große Städte vor allem die Fernwärme ausbauen, müssen kleinere Kommunen Alternativen zu Erdgas und Heizöl finden. Doch diese Vorhaben sind kostspielig, ihre Finanzierung unsicher. Ohne neue Formen neben Förderung und Kapitalmarkt wird es nicht gehen.
Kabel unter, Erträge über der Erde
Gleichstrom-Erdkabel sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Doch welche Folgen hat diese Infrastruktur für die Landwirtschaft? Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim zeigt: Ertrag und Qualität landwirtschaftlicher Kulturen bleiben stabil –...
Eigenverbrauch wird treibende Kraft der Photovoltaik
Lange wurde Solarstrom nahezu vollständig ins Netz eingespeist. Heute ist der Eigenverbrauch der zentrale Wachstumstreiber der Photovoltaik. Eine neue Analyse des Fraunhofer ISE zeigt erstmals, wie stark er zunimmt – und warum er für Stromnetze und Energiewende immer...
Dezentrale Heizsysteme – Hauptpfad der Wärmewende
Das Zielbild vieler kommunaler Wärmepläne hat nur begrenzt mit der Realität in den Heizungskellern zu tun. Auf dem Papier ist die Stoßrichtung oft eindeutig: Fernwärme, wo immer es technisch möglich erscheint. In der Praxis jedoch sind die Investitions- und...
Trinkwarmwasser effizient und dezentral aufbereiten
Dezentrale Warmwasserbereitung überzeugt durch geringe Verluste, bedarfsgerechte Erzeugung und hohe Hygienesicherheit. Wir stellen die Lösungen wie Durchlauferhitzer, Frischwasserstationen oder Wärmepumpen vor. Die Wärmewende umfasst auch die Trinkwarmwasserbereitung....











