Solarparks können deutlich mehr als Strom erzeugen. Eine neue Studie zeigt, dass PV-Freiflächenanlagen weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden können, hochwertiges Futter liefern, die Artenvielfalt fördern und Weidetieren zusätzliche Vorteile bieten. Dafür wurde erstmals Grünland in verschiedenen Solarparks umfassend wissenschaftlich untersucht.
Erneuerbare
Vergaserkessel brauchen spezifisches Brennholz
Holzvergaserkessel sind die technisch anspruchsvollere Variante klassischer Stückholzheizungen. Der entscheidende Unterschied: Das Holz verbrennt nicht direkt, sondern wird in einem zweistufigen Prozess zunächst thermisch zersetzt. Das entstehende Holzgas wird anschließend in einer zweiten Zone bei hohen Temperaturen verbrannt. Dafür ist jedoch eine definierte Brennstoffqualität erforderlich.
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den Fachkräftemangel und Fragen der Wirtschaftlichkeit bewältigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Investitionen für Stadtwerke und kommunale Energieversorger jetzt Priorität haben und wie die Wärmewende sozialverträglich gelingen kann.
„Eine Wärmepumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”
Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena.
Perowskit-Solarzellen gegen Hitze- und Kältestress schützen
Perowskit-Solarzellen erreichen hohe Wirkungsgrade, scheitern jedoch oft an Temperaturschwankungen. Neue molekulare Ansätze stabilisieren Material und Grenzflächen, steigern die Effizienz und ermöglichen erstmals robuste Anwendungen unter extremen Bedingungen – von Dächern bis zur Raumfahrt.
Biomethan als besten Option
Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich.
Ein Baustein für grüne Fernwärme – Großflächige Solarthermie
Großflächige Solarthermie kann ein Erzeugungsbaustein für kommunale Wärmesysteme sein. Sie zeichnet sich durch niedrige Grenzkosten, langfristig stabil kalkulierbaren Wärmegestehungskosten, hohe Flächeneffizienz und eine verlässliche sommerliche Grundlast aus. Erste Projekte – auch im Zuge der kommunalen Wärmeplanung in Deutschland – setzen deshalb zunehmend auf große Anlagen.
Call for Papers für Kraftstoffe der Zukunft 2027
Die Transformation der Mobilität ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie findet jetzt statt. Zwischen regulatorischen Weichenstellungen, technologischen Innovationen und globalen Rohstoffmärkten entstehen derzeit die Grundlagen für ein klimaneutrales Verkehrssystem....
Bielefeld-Sennestadt wird zum Reallabor der Strom- und Verkehrswende
Die Energiewende verlangt eine flexible Stromnutzung statt starrer Systeme. In Bielefeld-Sennestadt erforschen HSBI und Stadtwerke, wie Quartiere mit intelligent gesteuerten Verbrauchern, E‑Mobilität und Wahrscheinlichkeitsmodellen stabil und klimaneutral versorgt werden können.
„Wir zeigen für jedes Gebäude eine rationale Wärmelösung“
Interview mit Dr. Katja Nowak, Leitung Klimaneutralität und Energiewende der Stadtwerke Halle, zur kommunalen Wärmeplanung und zum Fernwärmeausbau in Halle (Saale).
Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer
Kommunale Wärmepläne sind im besten Fall ein verbindlicher, datenbasierter Orientierungsrahmen für den Umbau der Wärmeversorgung. Verbindlich sind sie allerdings nur dort, wo Gebiete für eine künftige Fernwärmeversorgung ausgewiesen werden. Doch selbst das ist vielerorts kaum finanzierbar.
Wärmewende wirtschaftlich gestalten in Mehrfamilienhäusern
Die Wärmewende im Bestand läuft am Ende immer auf dieselbe Frage hinaus: Was senkt CO₂-Emissionen und Nebenkosten – und was verlagert lediglich Risiken, etwa vom Gaspreis zum Strompreis oder hin zu intransparenten Fernwärme-Preisformeln? Realistisch betrachtet bleiben im Bestand nur drei Optionen: Wärmepumpen, Hybridheizungen und der Anschluss an ein Fernwärmenetz. Entscheidend ist, welche Lösung bei Investitions- und Betriebskosten zu welchem Immobilientyp passt.
Programm für „Fuels of the Future“ 2027 in Berlin steht
Wie können erneuerbare Kraftstoffe zum Klimaschutz im Verkehr und zu einer sicheren Energieversorgung beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 24. Internationale Fachkonferenz „Fuels of the Future“ im CityCube Berlin am 18. und 19. Janaur 2027. Das Programm...
KI und Energiewende: Warum Verträge zum eigentlichen Engpass werden
Über fehlende Netzanschlüsse, Fachkräftemangel und Genehmigungsdauern wird in der Energiebranche viel geschrieben. Über den Aktenordner daneben kaum. Dabei entsteht mit jeder Anlage, die ans Netz geht, ein Stapel Vertragswerk, der irgendjemand lesen, verstehen und...
Programm für „Fuels of the Future“ 2027 in Berlin steht
Wie können erneuerbare Kraftstoffe zum Klimaschutz im Verkehr und zu einer sicheren Energieversorgung beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 24. Internationale Fachkonferenz „Fuels of the Future“ im CityCube Berlin am 18. und 19. Janaur 2027. Das Programm...
Digitailisierung hilft auch beim Brandschutz
Intelligente Brandschutz- und Entrauchungssysteme können ein wichtiger Baustein der digitalen Gebäudeinfrastruktur sein. Was lange Zeit vor allem der Erfüllung regulatorischer Anforderungen diente, gewinnt vor dem Hintergrund von Digitalisierung, demografischem Wandel...











