40 Jahre Erdgas rus­si­sches Erdgas – wie geht’s weiter?

Wollen auch weiterhin, dass russisches Gas nach Deutschland strömt: Philipp Rösler, Karsten Heuchert, Alexander Medwedew und Sachsen Wirtschafts- minister Sven Morlok (v.l.) vor einem Original- Gasschieber aus dem erzgebirgischem Sayda, wo 1973 der erste „Gasempfang“ in Deutschland erfolgte. Foto: Urbansky

Die deutsch‐russische Erd­gas­part­ner­schaft hatte schon präch­ti­gere Feste gesehen als das gest­rige zum 40‐jährigen Lie­fer­be­ginn. Zum einen lag das an dem derzeit am Feier­ort Leipzig alle Gesprä­che bestim­men­den Hoch­was­ser, auf das auch Gazprom-Vize Alex­an­der Med­we­dew einging. Zum anderen jedoch an dem Kon­strukt der Lie­fer­ver­träge. Die sind meist lang­fris­ti­ger Natur, laufen bis zu 30 Jahre und schnü­ren deut­schen Impor­teu­ren wie E.ON immer mehr die Luft ab.

Der Grund: Derzeit ist Gas an den Spot­märk­ten deut­lich güns­ti­ger zu haben, wovon die VNG – Mit­aus­rich­ter der gest­ri­gen Feier – derzeit reich­lich Gebrauch macht. „Der Groß­teil unserer der­zei­ti­gen Bezüge stammt von dort“, bestä­tigte VNG‐Boss Kasten Heu­chert denn auch gestern noch mal. Der Anteil an rus­si­schem Gas hin­ge­gen läge bei etwa einem Drittel, und der sei relativ kon­stant. Dem Leip­zi­ger Gas­im­por­teur, immer­hin der dritt­größte in Deutsch­land, drücken jedoch auch die Ver­träge (s. oben), auch wenn Heu­chert dies höf­li­cher­weise aus­sparte und auf die doch auch erfolg­rei­che Part­ner­schaft abhob.

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