Wollen auch weiterhin, dass russisches Gas nach Deutschland strömt: Philipp Rösler, Karsten Heuchert, Alexander Medwedew und Sachsen Wirtschafts- minister Sven Morlok (v.l.) vor einem Original- Gasschieber aus dem erzgebirgischem Sayda, wo 1973 der erste „Gasempfang“ in Deutschland erfolgte. Foto: Urbansky

40 Jahre Erdgas russi­sches Erdgas – wie geht’s weiter?

von | 7. Juni 2013

Die deutsch-​russische Erdgas­part­ner­schaft hatte schon präch­tigere Feste gesehen als das gestrige zum 40-​jährigen Liefer­beginn. Zum einen lag das an dem derzeit am Feierort Leipzig alle Gespräche bestim­menden Hoch­wasser, auf das auch Gazprom-Vize Alexander Medwedew einging. Zum anderen jedoch an dem Konstrukt der Liefer­ver­träge. Die sind meist lang­fris­tiger Natur, laufen bis zu 30 Jahre und schnüren deutschen Impor­teuren wie E.ON immer mehr die Luft ab.

Der Grund: Derzeit ist Gas an den Spot­märkten deutlich günstiger zu haben, wovon die VNG – Mitaus­richter der gestrigen Feier – derzeit reichlich Gebrauch macht. „Der Großteil unserer derzei­tigen Bezüge stammt von dort“, bestä­tigte VNG-​Boss Kasten Heuchert denn auch gestern noch mal. Der Anteil an russi­schem Gas hingegen läge bei etwa einem Drittel, und der sei relativ konstant. Dem Leipziger Gasim­porteur, immerhin der dritt­größte in Deutschland, drücken jedoch auch die Verträge (s. oben), auch wenn Heuchert dies höfli­cher­weise aussparte und auf die doch auch erfolg­reiche Part­ner­schaft abhob.

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Gas

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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