Adsorp­tion und Absorp­tion kühlen mit Wärme

Adsorptionskältemaschine, die von der Abwärme zweier Blockheizkraftwerke gespeist wird und ein Bürogebäude mit über 600 Arbeitsplätzen kühlt. Frank Urbansky
Adsorptionskältemaschine, die von der Abwärme zweier Blockheizkraftwerke gespeist wird und ein Bürogebäude mit über 600 Arbeitsplätzen kühlt. Foto: Urbansky

Wo Wärme im Übermaß anfällt und Kälte gebraucht wird, können Adsorp­tion und Absorp­tion helfen. Sie lassen sich belie­big oft wie­der­ho­len und stehen für eine effi­zi­ente Form der Käl­te­be­reit­stel­lung.

Zwei phy­si­ka­li­sche Prin­zi­pien können helfen, in Zeiten der Ener­gie­wende den wach­sen­den Bedarf an Kühlung zu decken. »Absorp­ti­ons­käl­te­an­la­gen arbei­ten mit Arbeits­stoff­paa­ren aus zwei ver­schie­de­nen Kom­po­nen­ten. In diesen Anlagen tritt anstelle des mecha­ni­schen Ver­dich­ters ein sog Ther­mi­scher Ver­dich­ter. Als Hilfs­en­er­gie kommt in diesem Fall Heiz­wärme in Betracht«, beschreibt das Sprin­ger Vieweg-Autor Joachim Dohmann in seinem Buch­ka­pi­tel Absorp­ti­ons­käl­te­an­la­gen auf Seite 137.

Beide Prin­zi­pien wirken ähnlich, funk­tio­nie­ren aber unter­schied­lich. Tritt Gas oder ein Gas­ge­misch, auch Sorbat genannt, gleich­mä­ßig in einem meist festen Stoff, Sorbens genannt, ein, handelt es sich um Absorp­tion. Bei­spiel hierfür sind schon getes­tete Heiz­ge­räte mit dem Gestein Zeolith, das hier als Sorbens dient. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit der Steue­rung einer Hybrid­hei­zung, der ja das hier beschrie­bene Modell zugrunde liegt, befasst sich auch Energieblogger-Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.