Adsorptionskältemaschine, die von der Abwärme zweier Blockheizkraftwerke gespeist wird und ein Bürogebäude mit über 600 Arbeitsplätzen kühlt. Foto: Urbansky

Adsorption und Absorption kühlen mit Wärme

von | 20. April 2017

Wo Wärme im Übermaß anfällt und Kälte gebraucht wird, können Adsorption und Absorption helfen. Sie lassen sich beliebig oft wieder­holen und stehen für eine effi­ziente Form der Kältebereitstellung.

Zwei physi­ka­lische Prin­zipien können helfen, in Zeiten der Ener­gie­wende den wach­senden Bedarf an Kühlung zu decken. „Absorp­ti­ons­käl­te­an­lagen arbeiten mit Arbeits­stoff­paaren aus zwei verschie­denen Kompo­nenten. In diesen Anlagen tritt anstelle des mecha­ni­schen Verdichters ein sog Ther­mi­scher Verdichter. Als Hilfs­en­ergie kommt in diesem Fall Heizwärme in Betracht”, beschreibt das Springer Vieweg-​Autor Joachim Dohmann in seinem Buch­ka­pitel Absorp­ti­ons­käl­te­an­lagen auf Seite 137.

Beide Prin­zipien wirken ähnlich, funk­tio­nieren aber unter­schiedlich. Tritt Gas oder ein Gasge­misch, auch Sorbat genannt, gleich­mäßig in einem meist festen Stoff, Sorbens genannt, ein, handelt es sich um Absorption. Beispiel hierfür sind schon getestete Heiz­geräte mit dem Gestein Zeolith, das hier als Sorbens dient. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit der Steuerung einer Hybrid­heizung, der ja das hier beschrie­bene Modell zugrunde liegt, befasst sich auch Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo

Warm dank kalter Nahwärme

Niedertemperatur-​Wärmenetze sind eine Option für die Ener­gie­wende. Denn sie arbeiten mit sehr geringen Verlusten und passen gut in eine Förder­land­schaft, die das Dämmen von Häusern belohnt. Hier ergeben die hohen Vorlauf­tem­pe­ra­turen der klas­si­schen Fern­wär­me­netze keinen Sinn mehr. Ein erstes Niedertemperatur-​Wärmenetz in Deutschland wurde vor sechs Jahren instal­liert. Inzwi­schen folgten weitere.

mehr lesen