Selbst das modernsten Kohlekraftwerk, wie hier Lippendorf, stößt massenhaft CO2 aus. Aber auch rein ökonomische Gründe sprechen gegen Braunkohl als Partner der Energiewende. Foto: High Contrast / Wikimedia / Lizenz unter CC BY 3.0 de

Braun­kohle auch ökono­misch kein Partner der Energiewende

von | 5. Mai 2017

Braun­kohle kann kein fossiler Partner der Ener­gie­wende sein. Die Kohle­ver­stromung wird aus wirt­schaft­licher Sicht immer unat­trak­tiver. Die anhaltend hohen CO 2-Emis­sionen sind ein weiterer Grund. 

Braun­kohle wird sowohl von Poli­tikern als auch Gewerk­schaftern und natürlich der dazu­ge­hö­rigen Branche Zukunfts­fä­higkeit als Partner der Ener­gie­wende bescheinigt. Dabei ist diese nicht mal aus wirt­schaft­licher Sicht gegeben. „Ange­sichts ihres nied­ri­geren Ener­gie­ge­halts lohnt sich ihr Transport … wirt­schaftlich nur selten. Braun­koh­le­meiler befinden sich entspre­chend in unmit­tel­barer Nähe der Förder­vor­kommen”, erklärt Springer-​Autor Philip Würfel in seinem Buch­ka­pitel Das Power­house: tech­nische Grund­lagen der Strom­ver­sorgung ab Seite 92 einen der wesent­lichen ökono­mi­schen Nachteile der Braunkohle.

Doch auch andere wirt­schaft­liche Faktoren machen sie kaum zukunfts­fähig. Ein weiterer ist, dass Wind­energie an Land (onshore) schon heute in der Lage ist, elek­tri­schen Strom für etwa 4 Eurocent je Kilo­watt­stunde zu produ­zieren. Das entspricht in etwa den Kosten in einem modernen Kohlekraftwerk. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Neue Produk­ti­ons­ver­fahren für Membran-Elektroden-Einheiten

Neue Produk­ti­ons­ver­fahren für Membran-Elektroden-Einheiten

Brennstoffzellen und Elektrolyseure sind zentral für eine klimafreundliche Energieversorgung. Das Fraunhofer ISE zeigt mit einer neuen Plattform, wie Membran‑Elektroden‑Einheiten effizient und in hoher Qualität produziert werden können. Die Umstellung insbesondere des...

Wo Contracting passt – und wo nicht

Wo Contracting passt – und wo nicht

Kommunale Versorger und Wohnungsunternehmen stehen bei der Umstellung ihrer Wärmeversorgung unter erheblichem Druck. Sie sollen politische Vorgaben umsetzen, Investitionen anstoßen und zugleich soziale Verwerfungen vermeiden. Steigende Energiepreise, verunsicherte...

Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Das Zielbild vieler kommunaler Wärmepläne hat nur begrenzt mit der Realität in den Heizungskellern zu tun. Auf dem Papier ist die Stoßrichtung oft eindeutig: Fernwärme, wo immer es technisch möglich erscheint. In der Praxis jedoch sind die Investitions- und...

Synthe­ti­scher Kraft­stoff aus dem Offshore-Windpark

Synthe­ti­scher Kraft­stoff aus dem Offshore-Windpark

Eine erste schwimmende Produktionsplattform für Power-to-X-Kraftstoffe geht in den Probebetrieb. Forschende wollen so die Offshore-Herstellung von E-Fuels aus Wind, Wasser und Luft vor Helgoland testen. Netzunabhängig, modular und hochseetauglich – mit diesen...