Anschluss­zwänge schmä­lern Akzep­tanz für Ener­gie­wende

Oftmals sind kommunale Wärmeerzeugungskapazitäten, wie hier ein Gas- und Dampf-Kombikraftwerk (GuD), sowie die aufwändigen Netze der Grund für Anschluss- und Benutzerzwänge. In Leipzig, wo das abgebildete GuD steht, gibt es jedoch keinerlei solche Zwänge. Foto: Urbansky
Oftmals sind kommunale Wärmeerzeugungskapazitäten, wie hier ein Gas- und Dampf-Kombikraftwerk (GuD), sowie die aufwändigen Netze der Grund für Anschluss- und Benutzerzwänge. In Leipzig, wo das abgebildete GuD steht, gibt es jedoch keinerlei solche Zwänge. Foto: Urbansky

In Deutsch­land gibt es über 1.000 Anschluss- und Benut­zer­zwänge für Wär­me­netze sowie Ver­bren­nungs­ver­bote, um solche Anschlüsse zu fördern. Für die Akzep­tanz der Ener­gie­wende ist das nicht hilf­reich.

Anschluss- und Benut­zungs­zwänge in Wär­me­net­zen sind durch­aus umstrit­ten. »Bei netz­ge­bun­de­nen Sys­te­men sind auch die Inves­ti­ti­ons­kos­ten für die Ener­gie­ver­sor­ger sehr hoch und in einigen Gebie­ten bestehen Anschluss­zwänge, sodass die Nutzer an das Ver­sor­gungs­sys­tem für einen län­ge­ren Zeit­raum gebun­den sind. Hier machen sich die durch die hohe Kapi­tal­in­ten­si­tät ver­ur­sach­ten Pfad­ab­hän­gig­kei­ten großer und ins­be­son­dere netz­ge­bun­de­ner Infra­struk­tur­sys­teme bemerk­bar…«, zeigt Susanne Schu­bert auf Seite 264 des Zeit­schrif­ten­bei­tra­ges Ausbau von Wär­me­net­zen vs. ener­ge­ti­sche Sanie­rung? – Umgang mit kon­kur­rie­ren­den Stra­te­gien zur Umset­zung der »Wär­me­wende« auf kom­mu­na­ler Ebene die wirt­schaft­li­chen Hin­ter­gründe auf.

Bisher exis­tie­ren in Deutsch­land über 1.000 Anschluss- und Benut­zer­zwänge (ABZ) sowie Ver­bren­nungs­ver­bote bestimm­ter Brenn­stoffe. Diese betref­fen nicht nur fossile wie Öl, sondern auch Kamin­holz. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.