Oftmals sind kommunale Wärmeerzeugungskapazitäten, wie hier ein Gas- und Dampf-Kombikraftwerk (GuD), sowie die aufwändigen Netze der Grund für Anschluss- und Benutzerzwänge. In Leipzig, wo das abgebildete GuD steht, gibt es jedoch keinerlei solche Zwänge. Foto: Urbansky

Anschluss­zwänge schmälern Akzeptanz für Energiewende

von | 30. August 2017

In Deutschland gibt es über 1.000 Anschluss- und Benut­zer­zwänge für Wärme­netze sowie Verbren­nungs­verbote, um solche Anschlüsse zu fördern. Für die Akzeptanz der Ener­gie­wende ist das nicht hilfreich.

Anschluss- und Benut­zungs­zwänge in Wärme­netzen sind durchaus umstritten. „Bei netz­ge­bun­denen Systemen sind auch die Inves­ti­ti­ons­kosten für die Ener­gie­ver­sorger sehr hoch und in einigen Gebieten bestehen Anschluss­zwänge, sodass die Nutzer an das Versor­gungs­system für einen längeren Zeitraum gebunden sind. Hier machen sich die durch die hohe Kapi­tal­in­ten­sität verur­sachten Pfad­ab­hän­gig­keiten großer und insbe­sondere netz­ge­bun­dener Infra­struk­tur­systeme bemerkbar…”, zeigt Susanne Schubert auf Seite 264 des Zeit­schrif­ten­bei­trages Ausbau von Wärme­netzen vs. ener­ge­tische Sanierung? – Umgang mit konkur­rie­renden Stra­tegien zur Umsetzung der „Wärme­wende” auf kommu­naler Ebene die wirt­schaft­lichen Hinter­gründe auf.

Bisher exis­tieren in Deutschland über 1.000 Anschluss- und Benut­zer­zwänge (ABZ) sowie Verbren­nungs­verbote bestimmter Brenn­stoffe. Diese betreffen nicht nur fossile wie Öl, sondern auch Kaminholz. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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