Rollläden (links) oder bauliche Überhänge sind zwei Möglichkeiten, mit Verschattung die Sonneneinstrahlung in einen Baukörper zu reduzieren. Foto: Urbansky

Durch Verschat­tungs­systeme Kühl­kosten minimieren

von | 28. September 2017

Systeme, die über­mäßige Sonnen­ein­strahlung auf ein Gebäude verhindern, sorgen für eine höhere Ener­gie­ef­fi­zienz. Solche Verschat­tungs­systeme müssen schon bei der Planung bedacht werden.

Die moderne Archi­tektur mit ihren großen Glas­fronten und Stahl­beton bedingt ein Aufheizen des Baukörpers bei Sonnen­ein­strahlung. „Die Wärme­leitung in einem Baustoff resul­tiert aus der Wärme­leitung über den Fest­stoff­anteil sowie aus Wärme­leitung, Konvektion und Strah­lungs­aus­tausch im Porenraum. Die primäre Einfluss­größe ist somit die Rohdichte bzw. der Poren­anteil“, beschreiben die Proble­matik die Springer Vieweg-​Autoren Wolfgang M. Willems, Kai Schild und Diana Stricker in ihrem Buch­ka­pitel Antworten und Lösungen auf Seite 91.

Im Gegenzug müssen diese Gebäude wieder aufwändig gekühlt werden. 600 Terra­watt­stunden oder 15 Prozent des gesamten deutschen Strom­be­darfs werden für Kühl­pro­zesse benötigt. Deswegen ist es auch volks­wirt­schaftlich, aber in jedem Falle für die Ener­gie­ef­fi­zienz eines Gebäudes sinnvoll, den Einfluss der Sonnen­ein­strahlung so weit wie möglich zu minimieren. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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