Das IGT vergleicht E-Autos hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit. Foto: Urbansky

Entschei­dungs­hilfen für den Kauf von Elektrofahrzeugen

von | 27. September 2017

Die Ener­gie­wende im Haus und ins­be­son­dere die Hebung von Einspar­po­ten­zialen wird nicht ohne Digi­ta­li­sierung gelin­gen. Das Münchener IGT – Institut für Gebäu­de­tech­no­logie gibt monat­lich Tipps her­aus, mit denen Mietern, Verwaltern und TGA-​Verantwortlichen die Steuerung der Haus­technik leicht gemacht wer­den soll. Im September erstell­ten die Wissen­schaftler eine Check­liste für E‑Autos.

Übersicht über aktuelle Elektrofahrzeuge

Ein wesent­liches Kriterium für die Fahrzeuge sind die Reich­weiten und die Lade­zeiten. Diese Daten bestimmen sich größ­ten­teils durch die Batte­rie­ka­pa­zität, die Verbrauchs­daten (d.h. kWh/​100km) sowie die Lade­leistung. Diese Daten werden regel­mäßig im FACTSHEET#12 des Vereins „Austrian Mobile Power“ aktua­li­siert. Abbildung 1 zeigt daraus einen Auszug:

Austrian Mobile Power

Quelle: Austrian Mobile Power

Fuhr­park­ver­gleiche

Insbe­sondere für Firmen kann es finan­ziell sehr inter­essant sein, den geschäft­lichen Fuhrpark durch Elek­tro­fahr­zeuge anzu­rei­chern. Dazu stellt das Öko Institut ein kosten­loses Online-​Programm zur Verfügung, mit dem man unter­schied­liche Zusam­men­stel­lungen eines Fuhrparks anlegen und vergleichen kann.

Nachdem mindestens zwei Flot­ten­va­ri­anten angelegt wurden, können deren Jahres­kosten aber auch Umwelt­be­lastung mitein­ander verglichen werden. Sehr inter­essant ist dabei, dass auch alter­native Verkehrs­mittel wie E‑Fahrrad, Bahn, Car-​Sharing oder das Flugzeug berück­sichtigt werden können. …

Der Tipp des Monats des IGT kann hier abon­niert werden.


Mit der über­fäl­li­gen Verkehrs­wende befasst sich auch Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Stromauskunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Poten­ziale von Smart Metern

Poten­ziale von Smart Metern

Der Smart-Meter-Roll-out rollt, wenn auch schleppend. Bei explodierenden Energiepreisen bietet er die Chance, nicht nur die Stromverbräuche effizient zu überwachen, sondern auch die Wärme. Das beweisen zahlreiche bereits realisierte Projekte. Nachdem der für 2017...

Ein stabiler Strom­preis bei Null Emis­sionen ist möglich

Ein stabiler Strom­preis bei Null Emis­sionen ist möglich

Die Wärmepumpe wird die Heiztechnologie der Zukunft sein – auch in Gewerbeimmobilien. Der Wärmepumpengipfel Ende Juni, der von der Bundesregierung initiiert wurde, lässt daran kaum Zweifel aufkommen. Die Wärmepumpe an sich ist jedochnicht klimaneutral – der...

Heizöl, Diesel und LPG im Katastrophenschutz

Heizöl, Diesel und LPG im Katastrophenschutz

Dezentral anwendbare Energien helfen auch in Katastrophenfällen. Ein Brennstofftank und ein Aggregat sind schnell am Schadensort installiert und können Strom und Wärme liefern. Flüssige Brennstoffe sind dabei unentbehrlich – und werden das auch in Zukunft sein....

Wie ein moderner Brand­schutz funktioniert

Wie ein moderner Brand­schutz funktioniert

Rauchmelder sind in Wohngebäuden Pflicht. Idealerweise werden sie mit Sprinkleranlagen und Rauchabzugsanlagen automatisiert gekoppelt. Auch automatisierte Alarmauslösung und Fehlalarm-Check mittels Kameras könnten zum Standard gehören und Schäden am Bauwerk...