Ener­gie­spa­rende Drucker und wie man sie erkennt

Foto: Jamoluk / Pixabay
Foto: Jamoluk / Pixabay

Ener­gie­spa­ren geht schon im Haus­halt los. Zwar frisst die Wärme den meisten Ener­gie­an­teil im hei­me­li­gen Heim auf. Aber auch Elek­tro­ge­räte schla­gen zu Buche, wenn sie nicht ener­gie­ef­fi­zi­ent sind. Ein Blogger muss ja auch hin und wieder was aus­dru­cken, auch wenn er, wie der Betrei­ber dieses Blogs, nach einem papier­lo­sen Büro strebt. Des­we­gen soll es heute mal um ener­gie­ef­fi­zi­ente Drucker gehen.

Drucker machen es möglich, uns inner­halb von Sekun­den mit hand­fes­tem Mate­rial zu ver­sor­gen, sei es ein wich­ti­ges Doku­ment oder einfach nur die letzten Urlaubs­bil­der. Für beson­dere Druck­auf­träge wie Karten wird dennoch wei­ter­hin emp­foh­len, diese in pro­fes­sio­nelle Hände zu geben. Das Gestal­ten und Drucken von Trau­er­kar­ten etwaFoto erfor­dert End­pro­dukte, die mit höchs­ter Sorg­falt und hoch­wer­ti­gen Mate­ria­lien erstellt wurden.

Für die täg­li­che Arbeit in Büros oder im eigenen Heim kommen dennoch immer häu­fi­ger Drucker zum Einsatz, die eine ener­gie­spa­rende Arbeits­weise ver­spre­chen. Denn auch an diesen Geräten ist der Aufruf nach ener­gie­spa­ren­den Maß­nah­men nicht spurlos vor­bei­ge­gan­gen. Gerade ein Drucker ist wie so andere elek­tro­ni­sche Geräte mit lau­fen­den Kosten ver­bun­den. Die größten dürften hierbei der kon­ti­nu­ier­li­che Ver­brauch von Farbe und Papier sein. Doch wie erkennt man zuver­läs­sig, dass der anvi­sierte Drucker auch beim Strom­ver­brauch ener­gie­spa­rende Werte ver­spricht, die er auch halten kann?

Die ver­schie­de­nen Labels

Wenn man durch einen Elek­tro­nik­la­den geht, fallen einem bei genauem Hin­se­hen ver­schie­dene Label auf, die ein spar­sa­mes Gerät kenn­zeich­nen. Doch nicht alle sind ohne Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen einfach ver­ständ­lich. Da findet sich zum einen der alt­be­kannte Blaue Engel. Dieser kenn­zeich­net neben strom­spa­ren­den Dru­ckern auch Com­pu­ter und andere Mul­ti­funk­ti­ons­ge­räte. Das Zeichen stellt an die Her­stel­ler hohe Anfor­de­run­gen zur Ver­mei­dung von Schad­stof­fen, Abfall und Emis­sio­nen in der Pro­duk­tion, beim Gebrauch sowie bei der Ent­sor­gung.

Der Energy Star von der US-amerikanischen Umwelt­be­hörde (EPA) zeich­net strom­spa­rende Geräte aus und ist im Ver­gleich zu anderen Pla­ket­ten einfach zu erlan­gen. Neben übli­chen Anfor­de­run­gen wie die Ener­gie­ef­fi­zi­enz der Geräte, ihrer Netz­teile und den Betriebs­zu­stän­den wird hier der Strom­ver­brauch auch in vollem betriebs­be­rei­ten Zustand gemes­sen. Das schließt das voll­stän­dige Laden aller instal­lier­ten Anwen­dun­gen bzw. der Soft­ware mit ein.

Standby-Modus wichtig

Ein Label, das neben Dru­ckern auch Bild­schirme aus­zeich­net und dabei beson­ders auf das Ein­spa­ren von Energie im Standby-Modus achtet, ist das von der Gemein­schaft Ener­gie­la­bel Deutsch­land (GED). Das beson­dere hier ist, dass die Anfor­de­run­gen stetig an die tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen ange­passt werden. Das sorgt dafür, dass tat­säch­lich nur die für ihre Zeit besten Geräte auf dem Markt aus­ge­zeich­net werden. Im End­ef­fekt schaf­fen es oftmals nur 20 bis 30 % aller Geräte, mit dem Label aus­ge­zeich­net zu werden.

Das TCO-Label ist eben­falls spe­zi­ell für büro­ty­pi­sche Geräte. Sie werden hierbei beson­ders für Eigen­schaf­ten wie einem nied­ri­gen Ener­gie­ver­brauch, Umwelt­ver­träg­lich­keit und Wie­der­ver­wert­bar­keit der Mate­ria­lien aus­ge­zeich­net und wird von der schwe­di­schen Ange­stell­ten­ge­werk­schaft ver­ge­ben. Auch hier werden die Anfor­de­run­gen stetig ange­passt.

Wer beim Kauf eines Dru­ckers also auf eine beson­ders ener­gie­spa­rende Arbeits­weise achtet, sollte sich an den stetig aktua­li­sier­ten Labels ori­en­tie­ren.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*