Mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz durch Digi­ta­li­sie­rung

Erfassung der Energieverbräuche und Abgleich mit der Prognose ist die Voraussetzung für mehr Energieeffizienz. Foto: Urbansky
Erfassung der Energieverbräuche und Abgleich mit der Prognose ist die Voraussetzung für mehr Energieeffizienz. Foto: Urbansky

In ener­gie­in­ten­si­ven Indus­trie­be­rei­chen spielen alle Ener­gie­kos­ten eine zen­trale Rolle. Sie können mittels Digi­ta­li­sie­rung deut­lich gesenkt werden.

Vor­aus­set­zung ist eine umfas­sende Erfas­sung aller ener­ge­tisch wich­ti­gen Daten – im Ver­brauch, in der Eigen­erzeu­gung und im Bezug. …

Die Pro­duk­tion 4.0 wird auch die Ener­gie­ef­fi­zi­enz deut­lich stei­gern. Grund­lage ist die Ver­net­zung und die Messung aller wesent­li­chen Pro­duk­ti­ons­kom­po­nen­ten und damit auch der Ener­gie­ver­brau­cher. Bevor es jedoch soweit ist, kann eine Simu­la­tion erste Ergeb­nisse erbrin­gen, wo welche Ein­spar­po­ten­ziale zu heben sind.

Darauf hat sich etwa das Thü­rin­ger Bera­tungs­un­ter­neh­men GEON spe­zia­li­siert. Es geht in vier Schrit­ten vor: Analyse, Moni­to­ring­kon­zepte, Manage­ment und Erzeu­gung. Mittels Moni­to­ring werden diese Schritte simu­liert und Alter­na­ti­ven erprobt. … Bei einer Firma wurde so die Gra­nu­latt­rock­nung opti­miert und allein damit 95.000 kWh ein­ge­spart. Ein Metall­ver­ar­bei­ter schaffte sich auf­grund der Mes­sun­gen ener­gie­ef­fi­zi­en­tere Laser an und spart damit 160.000 kWh jähr­lich.

Ein­spar­ver­spre­chen wird erfüllt

Bei der EON‐Tochter EON Con­nec­ting Ener­gies wird mit anderem Aufwand vor­ge­gan­gen. „Wir bieten gene­rell kein Produkt, sondern eine Dienst­leis­tung. Dazu gehört erst einmal eine Bestands­auf­nahme. Dabei bekom­men wir schon ein Gefühl dafür, ob viel oder wenig Energie ver­braucht wird. Und wir machen immer ein kon­kre­tes Ein­spar­ver­spre­chen, das wir immer auch erfül­len“, so Johann Stumpf, Pro­jekt­ma­na­ger Geschäfts­be­reich Ener­gie­ef­fi­zi­enz bei E.ON Con­nec­ting Ener­gies. Erst dann käme die Messung. Mit­un­ter reiche es, nur einen Zähler in der Unter­ver­tei­lung zu instal­lie­ren, um etwa Last­sprünge der unter­schied­li­chen Ver­brau­cher zu erfas­sen und zuzu­ord­nen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Energie&Manage­ment. Beitrag erschien in den E&M Power­news im Dezem­ber 2017. Der vollstän­dige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo, dem Arti­kel­kauf oder den verschie­de­nen Abonnement‐Paketen geht es hier.

Warum Ener­gie­spei­cher für die Ener­gie­wende not­wen­dig sind, beschreibt Energieblogger‐Kollege Olof E. Matthaei hier auf sei­nem Blog Energie effi­zi­ent spa­ren.