Biogasanlagen wie hier werden größtenteils zur Stromproduktion genutzt. Eine Umrüstung auf Biomethanproduktion ist aufwändig und zumeist fehlt die nötige Infrastruktur. Foto: Frank Urbansky

Nahwär­me­netze funk­tio­nieren auch genossenschaftlich

von | 27. Dezember 2017

Die Ener­gie­wende kann nur gelingen, wenn sie breite Akzeptanz in der Bevöl­kerung findet. Eine Möglichkeit dafür ist die Betei­ligung an Ener­gie­ge­nos­sen­schaften. Die gibt es auch für Nahwärmeprojekte.

Nahwär­me­netze können gut mit erneu­er­baren Energien befüllt werden und sind auch im länd­lichen Raum effizient. „Nach Einführung des Erneuerbare-​Energien-​Wärmegesetzes (EEWärmeG) im Jahr 2008 (in 2011 gab es eine Neufassung) nimmt das Interesse zumindest für Nahwär­me­netze in Neubau­ge­bieten wieder zu, da durch die Einbindung von Biomasse oder Solar­an­lagen die Anfor­de­rungen des EEWärmeG erfüllt werden können”, beschreiben auf Seite 421 ihres Buch­ka­pitels Solar­thermiedie Springer Vieweg-​Autoren Viktor Wesselak, Thomas Schabbach, Thomas Link und Joachim Fischer einen weiteren Grund.

Bundesweit gibt es zudem zahl­reiche Beispiel, wie die erneu­erbare Wärme­ver­sorgung dank kleiner Wärme­netze nicht nur durch etablierte Anbieter funk­tio­niert, sondern auch durch Ener­gie­ge­nos­sen­schaften. Als Ener­gie­quellen dienen zumeist feste Biomasse oder Biogas, die in Block­heiz­kraft­werken (BHKW) in Wärme und Strom umge­wandelt werden, sowie Solarthermie. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit der Ener­gie­steue­rung in Gebäu­den befasst sich auch Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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