Markus Hoyer. Foto: Hoyer

Für jeden Tank­stel­len­standort eigenes Konzept

von | 21. Februar 2018

Interview mit Markus Hoyer, geschäfts­füh­render Gesell­schafter der Wilhelm Hoyer GmbH & Co. KG

Brenn­stoff­spiegel: Wie sehen Sie das Kraft­stoff­ge­schäft an Ihren Tankstellen?

Hoyer: Wir gehen davon aus, dass die bishe­rigen Kraft­stoffe weiterhin gefragt sein werden. Aller­dings wird sich die Qualität stetig verbessern. So werden Premium-​Kraftstoffe wie unser Future-​Power-​Diesel immer beliebter. Additive verbessern die Motor­leistung, senken den Verschleiß und damit die Wartungs­kosten und sorgen so für Einspa­rungen. So haben wir uns entschieden, bei Tankstellen-​Neubauten und Moder­ni­sie­rungen auf eine zukunfts­trächtige Ausstattung wie separate Tank­re­serven für neue Quali­täten und Leerrohre für zusätz­liche Leitungen zu den Zapf­stellen zu setzen. Solche haben wir beispiels­weise für die AdBlue-​Versorgung von Diesel-​Pkw an Zapf­säulen schon eingebaut.

Dafür sind konti­nu­ierlich Inves­ti­tionen erforderlich.

Davor scheuen wir uns nicht. Für flüssige und gasförmige Kraft­stoffe müssen entspre­chende Tanks und Zapf­an­lagen vorge­halten werden. Nicht an jeder bestehenden Station ist die Instal­lation solcher Anlagen zusätzlich möglich, weil Auflagen und Sicher­heits­ab­stände zu beachten sind. Im Bereich Strom sind Tank­stellen zu einem gewissen Teil von der Bereit­schaft der Netz­be­treiber abhängig. Da wir selbst aber auch Strom­an­bieter sind, legen wir auf diesen Bereich beson­deren Wert und halten an unseren Autohöfen sowie nach und nach an vielen unserer Tank­stellen sowohl für Tesla- wie auch für andere strom­be­triebene Fahrzeuge entspre­chende Lade­sta­tionen vor.

Welche Spezia­li­sie­rungen von Tank­stellen erachten Sie für sinnvoll?

Die auf 24-​Stunden-​Lkw-​Automatentankstationen in dünn besie­delten Regionen, in denen allein die Kraft­stoff­ver­sorgung für Nutz­fahr­zeuge gewähr­leistet werden muss. Ansonsten muss die Tank­stelle auch und gerade auf dem Lande Allrounder bleiben. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 02/​2018 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

Zum 1. Teil dieser Serie geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Der Daten­schaftz der Geräte

Der Daten­schaftz der Geräte

Gebäude entwickeln sich zu digitalen Systemen: Vernetzte Sensoren, smarte Geräte und intelligente Betriebsführung versprechen mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz. Voraussetzung ist jedoch, dass Facility Manager, Betreiber und Hersteller den stetig...

Kabel unter, Erträge über der Erde

Kabel unter, Erträge über der Erde

Gleichstrom-Erdkabel sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Doch welche Folgen hat diese Infrastruktur für die Landwirtschaft? Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim zeigt: Ertrag und Qualität landwirtschaftlicher Kulturen bleiben stabil –...

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Die Koalition kippt die 65-Prozent-Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gasheizungen. Das schafft kurzfristig Ruhe – schwächt aber eine klimapolitisch sinnvolle Leitplanke und vertagt Investitionen in eine zukunftsfeste Wärmeversorgung. Die schwarz-rote Einigung zur...

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Die Koalition kippt die 65-Prozent-Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gasheizungen. Das schafft kurzfristig Ruhe – schwächt aber eine klimapolitisch sinnvolle Leitplanke und vertagt Investitionen in eine zukunftsfeste Wärmeversorgung. Die schwarz-rote Einigung zur...