In der Hybridheizung bewährt: Solarthermie Foto: BDH

Hybride Heiz­technik: Effizient aufgrund „intel­li­genter“ Steuerung

von | 28. Februar 2018

Die Einbindung erneu­er­barer Energien ist auch im Wärme­markt – insbe­sondere im Wohnungs­neubau – längst Standard. Dabei lassen sich mehrere Arten erneu­er­barer Energien einbinden. Die Steuerung jedoch entscheidet, wie hoch die Effizienz der Gesamt­anlage ausfällt.

Für eine hybride Heizungs­anlage spricht aktuell ein wichtiges Argument: Noch nie wurde die Einbindung erneu­er­barer Energien so gut gefördert wie derzeit. Mit dem Markt­an­reiz­pro­gramm (MAP) und dem Anreiz­pro­gramm Erneu­erbare Energien (APEE) stehen wirkungs­volle Instru­mente zur Verfügung, die gut ein Viertel einer Gesamt­in­ves­tition abdecken können.

Gefördert wird insbe­sondere die Einbindung von Solar­thermie, von Biomasse, aber auch von PV-​Strom, etwa zum Betreiben einer Wärmepumpe.

Doch das beste Förder­pro­gramm nützt nichts, wenn die Voraus­set­zungen für ein hybrides Heiz­system nicht gegeben sind. Deswegen sollten die Über­le­gungen bei einer umfas­senden ener­ge­ti­schen Sanierung oder beim Ergänzen bezie­hungs­weise Wechseln eines Heiz­ge­rätes immer davon ausgehen, wie stark ein Gebäude genutzt wird. Herrscht ganztägig Wärme­bedarf, etwa in einem Kran­kenhaus oder Altenheim, oder ist dies nur zeitweise der Fall, etwa in Schulen oder Behörden? …

Daraus lässt sich auch eine simple Weisheit ableiten: Gebäude, in denen tagsüber mehr Energie benötigt wird als nachts, lassen sich besser mit Solar­thermie oder Photo­voltaik versorgen. Andere, bei denen dies nicht der Fall ist, brauchen entweder große Speicher oder sie setzen auf Biomasse. …


Gekürzt. Geschrie­ben für tab aus dem Bau­ver­lag. Der kom­plette Beitrag ist nur in Heft 2/​2018 zu lesen. Zum Abon­ne­ment geht es hier.

Wie das Haus der Zukunft kom­plett mit Eigen­ener­gie ver­sorgt wer­den könnte, beschreibt Energieblogger-​Kollege Andreas Kühl hier auf sei­nem Blog Energynet. 

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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