Dämmung der Hei­zungs­rohre gesetz­lich Pflicht und effi­zi­ent

Heizungsrohre lassen sich wie hier beispielsweise mit einer Ummantelung mit Mineralwolle effektiv und mit geringen Investitionskosten dämmen. Foto: Urbansky
Heizungsrohre lassen sich wie hier beispielsweise mit einer Ummantelung mit Mineralwolle effektiv und mit geringen Investitionskosten dämmen. Foto: Urbansky

Bei Neu­bau­ten und im Sanie­rungs­fall ist eine Dämmung der Hei­zungs­rohre gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. Diese Maß­nahme ist auf­grund der hohen Ver­luste, die nah am Wär­me­er­zeu­ger auf­tre­ten, absolut sinn­voll.

Dämmung von wärme‐ oder käl­te­füh­ren­den Lei­tun­gen ist immer sinn­voll. Denn diese bestehen in der Regel aus Metall – sie sind daher zwar ein guter Wär­me­lei­ter, aber ein schlech­ter Wär­me­spei­cher, was hohe Ver­luste bedingt. »Aus­le­gungs­tem­pe­ra­tur 55/45 °C, zen­tra­les Ver­teil­sys­tem inner­halb der wär­me­über­tra­gen­den Umfas­sungs­flä­che, innen lie­gende Stränge und Anbin­de­lei­tun­gen, Standard‐Leitungslängen nach DIN 4701–10, Tab. 5.3–2, Pumpe auf Bedarf aus­ge­legt (gere­gelt, Δp kon­stant), Rohr­netz hydrau­lisch abge­gli­chen, Wär­me­däm­mung der Rohr­lei­tun­gen«, beschrei­ben die Sprin­ger Vieweg‐Autoren Wolf­gang M. Willems, Kai Schild und Diana Stri­cker die Normen und Ele­mente einer dies­be­züg­li­chen Dämmung auf Seite 98 ihres Buch­ka­pi­tels Wär­me­schutz.

Seit 2009 ver­langt die dama­lige Fassung der Energie‐Einspar‐Verordnung (EnEV) die Dämmung der Hei­zungs­rohre bei Sanie­rungs­fäl­len im Bestand sowie im Neubau, denn viele alte Hei­zungs­an­la­gen arbei­ten mit Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren von 80 °C und mehr. Ent­spre­chend groß sind die Ver­luste an Wärme, die über die Lei­tun­gen ohne Dämmung abge­ge­ben werden.  …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger‐Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.