Die Digitalisierung von Verbrauchsdaten kann in der Wohnungswirtschaft mit relativ einfachen Mitteln bewerkstelligt werden. Foto: ProShape / von Plötz

Energie managen, Kosten sparen

von | 26. März 2018

Die Ener­gie­ein­spar­pot­wen­ziale durch Moni­toring und ein daraus abge­lei­tetes Ener­gie­ma­nagement sind beträchtlich. In Büro­ge­bäuden betragen diese in vielen Fällen mehr als 10 %. 

Und in ener­gie­in­ten­siven Indus­trie­be­trieben kann es leicht ein Mehr­faches davon sein. Dazu bietet die Digi­ta­li­sierung die groß­flä­chige Über­wa­chung von Ener­gie­ver­bräuchen und ‑bezügen. In der Praxis wurden bereits viele Anwen­dungen erfolg­reich instal­liert. Einige davon werden nach­folgend vorgestellt.

Die Ener­gie­ein­sparung durch Über­wa­chung und auto­ma­tische Anpassung kann in einzelnen Bereichen über­durch­schnittlich ausfallen. Ergibt etwa ein Moni­toring, dass die Beleuchtung übermäßig viel Strom verbraucht, kann dies bereits durch einen einfachen Wechsel der Leucht­körper behoben werden. Schon allein das kann rund 50 % der Beleuch­tungs­kosten einsparen. Das Moni­toring vergleicht dazu u. a. die Verbrauchs­daten des Gebäudes mit anderen oder kann durch Messung einzelner Abnehmer den hohen Verbrauch schnell orten.

Alle Energiemanagement- und ‑moni­to­ring­systeme haben eines gemeinsam: Sie benötigen eine umfas­sende und digi­ta­li­sierte Daten­grundlage. In bestimmten Zeit­räumen, etwa alle 15 Minuten, werden sämtliche Verbrauchs- und Bezugs­daten erfasst und ausge­wertet. Im Idealfall ist diese Auswertung gleich mit einer Hand­lungs­emp­fehlung versehen.

Die nach­folgend vorge­stellten Systeme beruhen auf diesem Prinzip. Aller­dings unter­scheiden sie sich in Hinblick auf die Ebene, auf der die digi­ta­li­sierten Zähler ange­bracht sind.

Simu­lieren und sparen

Nur was ich messe, kenne ich. Und nur was ich kenne, kann ich managen“, bringt Lothar Sperling das Prinzip auf den Punkt. Der Gründer und Inhaber des Thüringer Ener­gie­be­ra­tungs­un­ter­nehmens GEON Gesell­schaft für Ener­gie­op­ti­mierte Nutzung mbH ist vor allem bei Unter­nehmen der Metall- und Kunst­stoff­be­ar­beitung aktiv, die einen durch­schnitt­lichen jähr­lichen Strom­bedarf von bis zu 5 Mio. kWh haben. Sein Vorgehen ist dabei stets gleich: Analyse, Moni­to­ring­kon­zepte, Management und Erzeugung. …


Gekürzt. Geschrie­ben für IKZ. Zum Abo geht es hier. Erschie­nen in 03/​2018. Der kom­plette Beitrag ist auch hier online zu lesen.

Mit der Infra­ro­t­hei­zung, befas­sen sich meine Energieblogger-​Kollegen von energie​-exper​ten​.org hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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