Dezentrale Frischwasserstationen sind wartungs- und verschleißarm. Der Aufwand für Planung und Installation ist allerdings höher als bei zentralen Systemen. Foto: Oventrop

Frisch­was­ser­sta­tionen effizient und hygie­nisch einwandfrei

von | 4. April 2018

In der Wohnungs­wirt­schaft werden Frisch­was­ser­sta­tionen immer beliebter. Sie entkoppeln die Warm­was­ser­be­reitung vom Heiz­system, arbeiten dadurch effizient und besei­tigen zudem das Legionellenproblem.

Frisch­was­ser­sta­tionen über­nehmen in Wohn­ge­bäuden in stei­gendem Maße die Bereitung von Warm­wasser. Dies kann entweder direkt am Verbraucher in der Wohnung geschehen oder zentra­li­siert in einem Puffer­speicher. „Durch Frisch­was­ser­sta­tionen […] werden die Wasser­mengen zur Wärme­spei­cherung im Puffer­speicher und die zu erwär­mende Trink­was­ser­menge entkoppelt. Die Frisch­was­ser­station arbeitet nach dem Prinzip eines Durch­lauf­er­hitzers und erfordert einen weiteren Wärme­tau­scher”, erklärt das generelle Prinzip auf Seite 99 seine Buch­ka­pitel Tech­no­logien Springer Vieweg-​Autor Christian Synwoldt.

Dabei gibt es zwei Varianten. Während bei Frisch­was­ser­sta­tionen für eine einzelne Wohnung ein Wärme­tau­scher zum Einsatz kommt, wird bei einer Frisch­was­ser­station in einem Puffer­speicher via gere­gelter Umwälz­pumpe das oben befind­liche Heizungs­wasser entnommen, in die Wohnung trans­por­tiert und später abgekühlt wieder an den Puffer­speicher abgegeben. Wärme­tau­scher, Pumpe und Regelung sind dabei in einem separaten Gehäuse vorin­stal­liert. Die Lösung eignet sich sowohl für den Neubau als auch bei Bestands­sa­nie­rungen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Präzises Hagel­ri­si­ko­modell für Solarparks

Präzises Hagel­ri­si­ko­modell für Solarparks

Mit neuen Erkenntnissen zu Windgeschwindigkeiten bei Hagelstürmen hat VDE Americas sein Hagelrisikomodell für Solarparks überarbeitet. Die Daten zeigen stärkere Winde als bislang angenommen und liefern eine präzisere Grundlage für die Bewertung von Schadensrisiken....

Wie Biber Land­schaften zu CO₂-​Speichern machen

Wie Biber Land­schaften zu CO₂-​Speichern machen

Biber verändern Ökosysteme tiefgreifend – und leisten dabei offenbar deutlich mehr für den Klimaschutz als bislang angenommen. Neue Forschungsergebnisse zeigt, dass ihre Dämme Feuchtgebiete entstehen lassen, Kohlenstoff im Boden binden und ganze Landschaften zu...

Neue Gasrei­nigung bringt Wasser­stoff auf Industriequalität

Neue Gasrei­nigung bringt Wasser­stoff auf Industriequalität

Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht. Damit grüner Wasserstoff tatsächlich in der...

Verga­ser­kessel brauchen spezi­fi­sches Brennholz

Verga­ser­kessel brauchen spezi­fi­sches Brennholz

Holzvergaserkessel sind die technisch anspruchsvollere Variante klassischer Stückholzheizungen. Der entscheidende Unterschied: Das Holz verbrennt nicht direkt, sondern wird in einem zweistufigen Prozess zunächst thermisch zersetzt. Das entstehende Holzgas wird...