Voaussetzung für energieeffiziente und automatisierte Haustechniksteuerung: intelligente Verbrauchszähler. Foto: pixabay

Weniger Stornos dank Digitalisierung

von | 17. April 2018

Interview mit Michael Mokler, Rhein­Energie, Key Account Manager Abrechnungsservice

IW: Wie setzen Sie für Ihre Kunden den Smart Meter Rollout und damit die Verar­beitung der Kunden­daten um?

Michael Mokler sieht weniger Stornos durch digitalisierte Abrechnung. Foto: Urbansky

Michael Mokler sieht weniger Stornos durch digi­ta­li­sierte Abrechnung. Foto: Urbansky

Mokler: Generell arbeiten wir mit SAP. Auch in einer digi­ta­li­sierten Zählerwelt wird ein Großteil der Kunden­daten über SAP laufen. Die entspre­chend digi­ta­li­sierten Daten können wir problemlos in das System einpflegen. Auch Mieter­strom­mo­delle können wir so abbilden. Doch die Digi­ta­li­sierung wird viel klein­tei­ligere Lösungen zulassen. Die unsere Kunden im Übrigen verstärkt einfordern. Da stößt SAP an seine Grenzen …

Warum ist diese Unter­scheidung nötig?

SAP ist dafür ausgelegt, Millionen Kunden­daten zu verwalten. Beim Smart Metering sprechen wir anfangs jedoch von 500 oder 1000 Kunden­daten. Da braucht es spezielle Lösungen.

Wie nutzen Sie dabei den Smart Meter Rollout?

Wir haben zusammen mit EWE und Westfalen Weser Netz eine Tochter für Dienst­leis­tungen rund um intel­li­gente Mess­systeme gegründet, die GWAdriga. In dem Unter­nehmen bündeln wir unser Know-​how für Gateway-​Administration und Mess­da­ten­ma­nagement und stellen es bei-​spielsweise Verteilnetz- und Mess­stel­len­be­treibern zur Verfügung. Vor allem wollen wir künftig aber eben nicht nur Strom­daten erfassen, sondern auch die Heiz­kos­ten­ver­teiler mit anbinden. Daran wiederum ist insbe­sondere der Wohnungs­wirt­schaft gelegen, die genau solche Modelle sucht. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der voll­stän­dige Beitrag erschien in der Nummer 04/​2018. Zum Abon­ne­ment der Zeit­schrift Immo­bi­li­en­wirt­schaft geht es hier.

Über den kli­ma­neu­tralen Gebäu­de­be­stand berich­tet Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Wasser­stoffdorf hat Erdgasnetz im Blick

Wasser­stoffdorf hat Erdgasnetz im Blick

Wasserstoff wird eine der zentralen Lösungen der Energiewende sein. Nicht überall, aber in einigen Bereichen auf jeden Fall. Produziert werden soll er mittels Elektrolyse aus grünem Strom und Wasser. Doch dann wäre noch die Frage zu klären: Wie kommt er zum...

Wasser­stoffdorf hat Erdgasnetz im Blick

Wasser­stoffdorf hat Erdgasnetz im Blick

Wasserstoff wird eine der zentralen Lösungen der Energiewende sein. Nicht überall, aber in einigen Bereichen auf jeden Fall. Produziert werden soll er mittels Elektrolyse aus grünem Strom und Wasser. Doch dann wäre noch die Frage zu klären: Wie kommt er zum...

Digitaler Gebäude-​Zwilling schafft Transparenz

Digitaler Gebäude-​Zwilling schafft Transparenz

Im Wohnungsbau ist die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) noch nicht weit verbreitet. Dabei bietet sie gerade für die Planung und den späteren Betrieb von Wohnimmobilien große Vorteile. Die höheren Investitionen in der Planungsphase rentieren...