Eis­spei­cher sind bei großen Anwen­dun­gen beson­ders effi­zi­ent

Blick in den 300 Kubikmeter fassenden Eisspeicher mit insgesamt 5,7 Kilometern Leitungslänge. Foto: Viessmann
Blick in den 300 Kubikmeter fassenden Eisspeicher mit insgesamt 5,7 Kilometern Leitungslänge. Foto: Viessmann

Eis­spei­cher können beson­ders gut Energie spei­chern. Idea­ler­weise ver­sor­gen sie Gebäude, die sowohl einen Heiz- als auch Kühl­be­darf haben. Je größer die Anwen­dung, umso effi­zi­en­ter die Tech­no­lo­gie.

Seit ihrer Markt­ein­füh­rung vor gut fünf Jahren sind Eis­spei­cher bereits 1.200 Mal in Deutsch­land instal­liert worden. »Eine beson­dere Form des Lat­ent­wär­me­spei­chers sind Eis­spei­cher, welche die Kris­tal­li­sa­ti­ons­wärme des Eises bzw. Wassers nutzen. Sie können sowohl als Wärme- und Käl­te­spei­cher ein­ge­setzt werden, oftmals in Ver­bin­dung mit Wärmepumpen- und Solar­ther­mie­an­la­gen. Sie dienen als sai­so­nale Wär­me­spei­cher sowie als Wär­me­quelle für Wär­me­pum­pen. Als Wär­me­quelle für Wär­me­pum­pen haben Eis­spei­cher den Vorteil, dass Restrik­tio­nen bei der Nutzung ober­flä­chen­na­her Geo­ther­mie umgan­gen werden können und sie auch in dicht bebau­ten Gebie­ten den Einsatz von Wär­me­pum­pen ermög­li­chen«, beschrei­ben Funk­ti­ons­weise und Vor­teile dieser Tech­no­lo­gie die Sprin­ger Vieweg-Autoren S. Herkel, B. Köhler und D. Kalz auf Seite 294 ihres Buch­ka­pi­tels Energie – Gebäu­de­per­for­mance in Planung und Betrieb opti­mie­ren.

Das Eis, das dabei durch die Wär­me­pro­duk­tion wie bei einem umge­kehr­ten Kühl­schrank­prin­zip im Winter pro­du­ziert wird, dient im Sommer der Kühlung. Dabei wird es kom­plett wieder auf­ge­taut. Aller­dings frieren Eis­spei­cher nie kom­plett zu. Der Ver­ei­sungs­grad beträgt maximal 60 Prozent. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.