Ring­rohr­son­den machen Erd­wär­me­pum­pen effi­zi­en­ter

Die Querschnitte von Doppel-U-Rohrsonde (1), Koaxialsonde (2) und Ringrohrsonde (3) zeigen den großen Unterschied hinsichtlich der Oberfläche im Inneren der Sonde, die für den Wärmetausch zur Verfügung steht. Grafik: Rolf Michael Wagner / Energiemetropole Leipzig - Clusterteam Solar
Die Querschnitte von Doppel-U-Rohrsonde (1), Koaxialsonde (2) und Ringrohrsonde (3) zeigen den großen Unterschied hinsichtlich der Oberfläche im Inneren der Sonde, die für den Wärmetausch zur Verfügung steht. Grafik: Rolf Michael Wagner / Energiemetropole Leipzig - Clusterteam Solar

Erd­wär­me­pum­pen nutzen die Umge­bungs­wärme. Ring­rohr­son­den ver­grö­ßern gegen­über her­kömm­li­chen U‐Rohrsonden die Ober­flä­che für den Wär­me­über­trag dras­tisch und sind des­we­gen effi­zi­en­ter.

Erd­wär­me­son­den sind im Ver­gleich zu Luft‐Wasser‐Wärmepumpen effi­zi­en­ter, da die Boden­tem­pe­ra­tur kon­stan­ter ist als die Luft­tem­pe­ra­tur und im Gegen­satz zur Luft das Erd­reich sehr gut Wärme ein­spei­chern kann. »Der solare Wär­me­ein­trag in den Boden beträgt bis zu 1000 W/m2, ist aber stark von Jah­res­zeit, Tages­zeit, Bewöl­kung und ander­wei­ti­ger Beschat­tung sowie Über­bau­ung abhän­gig«, beschrei­ben dies auf Seite 665 ihres Buch­ka­pi­tels Ober­flä­chen­nahe Geo­ther­mie die Sprin­ger Spektrum‐Autoren Marco Lich­ten­ber­ger und Wolf­gang Dach­roth.

Einen Effi­zi­enz­schub kann die Erd­wär­me­pumpe durch eine beson­dere Kon­struk­tion der Sonde bekom­men. Statt der übli­chen U‐ und Doppel‐U‐Rohre ver­lau­fen in der Ring­rohr­sonde mehrere Lei­tun­gen. Damit ver­grö­ßern sie die Ober­flä­che, die für den Über­trag der Erd­wärme auf die Wär­me­trä­ger­flüs­sig­keit zur Ver­fü­gung steht.

Die Ring­rohr­sonde kann so die beson­de­ren Anfor­de­run­gen, die an eine Erd­wär­me­pumpe gestellt werden, sehr gut erfül­len. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger‐Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

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