T8‐Leuchtstoffröhren stehen vor dem Aus

Mit LEDs ausgerüstete Produktionshalle. Die Energieeinsparungen betrugen gut 70 Prozent und amortisierten nach wenigen Monaten die Investition. Foto: Waldmann
Mit LEDs ausgerüstete Produktionshalle. Die Energieeinsparungen betrugen gut 70 Prozent und amortisierten nach wenigen Monaten die Investition. Foto: Waldmann

EU‐Restriktionen zur Ener­gie­ein­spa­rung trafen schon Glüh­lam­pen und Halo­gen­leuch­ten. Auch den Leucht­stoff­röh­ren könnte ein ähn­li­ches Schick­sal bevor­ste­hen. Doch ihnen droht auch wirt­schaft­lich das Aus.

Mit Beginn des Monats Sep­tem­ber trat in der EU ein Pro­duk­ti­ons­ver­bot für Halo­gen­leuch­ten in Kraft. Nach dem Verbot von Glüh­lam­pen ist dies die nächste Stufe hin zu mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz im Beleuch­tungs­sek­tor. »Bei­spiels­weise kann der Strom­ver­brauch durch den Einsatz von Ener­gie­spar­lam­pen (z. B. LED‐Technik) anstatt kon­ven­tio­nel­ler Leucht­stoff­röh­ren mit ver­tret­ba­ren Inves­ti­ti­ons­kos­ten redu­ziert werden«, beschrei­ben die Sprin­ger Vieweg‐Autoren Joachim Hirsch­ner, Henric Hahr und Katha­rina Klein­schrot die Vor­teile auf Seite 19 ihres Buch­ka­pi­tels Leis­tungs­bild Gebäu­de­ma­nage­ment.

Gerade den T8‐Leuchtstoffröhren, die in öffent­li­chen Gebäu­den und Büro­im­mo­bi­lien sehr ver­brei­tet sind, droht also auch aus wirt­schaft­li­chen Gründen das Aus. Hinzu kommt, dass die EU – ähnlich wie bei anderen Leucht­kör­pern – ein Verbot erwir­ken könnte. Darüber wird jeden­falls in der Branche heftig spe­ku­liert. Das ver­mu­tet zum Bei­spiel Arndt Neffgen, beim Ener­gie­ver­sor­ger Suewag zustän­dig für die Planung von Beleuch­tungs­sys­te­men. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger‐Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

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