Soll der Kühlbedarf in Zukunft gedeckt werden, müssen Kompressionskältemaschinen effizienter oder durch andere Technologien ersetzt werden. Foto: Urbansky

2050 wird der Kühl­bedarf größer als der Heiz­bedarf sein

von | 20. Dezember 2018

In 30 Jahren wird weltweit der Bedarf an Kühlung den an Heizung über­steigen. Derzeit muss für die gleiche Kühl­leistung das Dreifache an Energie aufge­wendet werden. Es bedarf effi­zi­en­terer Lösungen.

Gebäude in Mittel­europa müssen meist nur im Sommer gekühlt werden. In südli­cheren Gefilden ist es jedoch anders. Doch was versteht man überhaupt unter Kühl­bedarf? „Der Kühl­bedarf wird aus dem Anteil der „für Heiz­zwecke nicht nutzbaren Wärme­ein­träge” ermittelt. Für gekühlte Gebäude stellt dieser Teil der Wärme­ge­winne diejenige Wärme­menge dar, die durch die Kühlung abgeführt werden muss”, definiert dies Springer Vieweg-​Autor Anton Maas in seinem Buch­ka­pitel Wärme- und Ener­gie­bi­lanzen auf Seite 89.

Schät­zungen gehen davon aus, dass durch Klima­er­wärmung und wach­senden Wohlstand der Kühl­bedarf den Wärme­bedarf im Jahr 2050 weltweit über­steigen wird. Derzeit erfolgt die Kühlung von Gebäuden vor allem mittels Kompres­si­ons­ma­schinen – doch diese benötigen etwa dreimal so viel Energie wie eine Heizung mit vergleich­barer Leistung. …

Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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